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Ratgeber

"Als der Schmerz aufhörte die Seele zu essen"

Didszun, Christina; Dittrich-Verlag; Köln; 2005; 300 Seiten; 19,80 EUR; ISBN 3-93717-14-5

 

Verlag: "Christina Didszun hat es geschafft. Sie ist frei. Nach 20 Jahren des Kummers, der Sorgen, der Verzweiflung und der immer wieder enttäuschten Hoffnung.

Nach 20 Jahren Heimlichkeiten, vor der Familie, den Freunden, dem Ehemann und ihren Kollegen.

Sie spielte ihre Rolle perfekt: die attraktive Geliebte, die erfolgreiche Geschäfts- und die sorgende Ehefrau. Jahrelang blieb sie auf der Suche, orientierte sich immer wieder neu, kämpfte, um sich zu befreien. Aber viele Jahre erfolglos.

Lange hat sie sich geschämt und von der Welt zurückgezogen. Jetzt aber ist sie überzeugt, dass es wichtig ist, ihre Erfahrungen weiterzugeben.

Lange hat sie mit sich gerungen, ihre Krankheit öffentlich zu machen, auch nachdem sie geheilt war.

Schonungslos beschreibt die Autorin die Ursachen ihrer Krankheit, erzählt von ihrer Kindheit, ihren Ängsten, dem schleichenden Beginn ihrer Sucht und von den Versuchen ihr zu entkommen.

Bulimie (Ess- und Brechsucht) haben über eine Million Mädchen und zunehmend auch Jungen in Deutschland. Und was meist verschwiegen wird: 20 Prozent der Betroffenen sterben an dieser Krankheit, auch wenn als Todesursache etwas Anderes bescheinigt wird.

Christina Didszun macht mit ihrem Buch Mut, auch in den bittersten Stunden der Krankheit nicht aufzugeben. Detailliert beschreibt sie ihre Suche nach sich selbst, erzählt von den unterschiedlichsten Methoden, sich von der Krankheit zu befreien, bis sie endlich ihren Weg zur Freiheit gefunden hat."

 

 

 

"Ess-Attacken stoppen"

Ein Selbsthilfeprogramm

Fairburn, Christopher G.; Verlag Hans Huber; Göttingen; 2004; 240 Seiten; 19,95 EUR; ISBN 3-456-84125-6

 

Erfolgreich in klinischer Praxis getestet, ist dieses Buch ein wirksamer Ratgeber für alle, die praktische Hilfestellung bei krankhaften Essattacken suchen. (Verlagstext)

 

 

"Die heimliche Sucht, unheimlich zu essen"

Langsdorff, Maja; Fischer-Taschenbuch-Verlag; Frankfurt/Main; 2002; 400 Seiten; 9,90 EUR; ISBN 3-596-15529-0

 

Zum Inhalt:

"Ich denke den ganzen Tag ständig nur ans Essen. Es ist das Wichtigste in meinem Leben. Doch es sind keine schönen Gedanken. Das Essen macht mir angst. Es bedroht mich. Zur Zeit überfällt mich jeden zweiten Tag ein Heißhungergefühl, und ich fresse alles in mich hinein. Zwangsläufig muß ich mich dann übergeben. Im ersten Moment fühle ich mich nun befreit, aber bald stellen sich Gewissensbisse ein, ich bekomme Schuldgefühle. Ich frage mich, warum hast Du das getan, aber ich finde keine Antwort."

Ein einfühlsam kompetenter Ratgeber für Betroffene und Angehörige, der ein Verständnis für die Krankheit begründet, das gute Grundlage zur Bewältigung schafft. Aus dem Vorwort: Wer am »Stierhunger« leidet, erlebt Essen und Erbrechen fast immer als eine Einheit. Das Erbrechen, das mit dem Finger, einem Löffel oder durch einfaches Würgen provoziert wird, ist für die Ess-Brech-Süchtige ein unbedingtes Muss, die Konsequenz ihres Heißhunger-Anfalls. Was einmal am Krankheitsbeginn das einfachste Mittel war, zu essen und trotzdem schlank zu bleiben, wird im Verlauf der Suchterkrankung zum programmierten Symptom. Essen und Erbrechen, diese beiden Symptome, treten bei Bulimarexie vordergründig am deutlichsten in Erscheinung. Da Essen etwas Lebensnotwendiges und völlig normal ist, die Möglichkeit aber, künstlich zu erbrechen, als pervers angesehen wird, verheimlichen die Betroffenen oft lange Zeit ihr Verhalten. Bis zum Beginn einer Therapie verstreichen oft vier bis sieben Jahre, und vier von fünf Betroffenen scheuen davor zurück, sich in Behandlung zu begeben. Die Sucht nach Essen und Erbrechen erzeugt einen enormen Leidensdruck. Welche Gefühle Ess-Brech-Süchtige bewegen, wird deutlich, wenn sie in eigenen Worten beschreiben, wie sie sich und ihre Symptome erleben.

 

 

"Iß doch endlich mal normal!"

Wardetzki, Bärbel; Kösel-Verlag

Hilfen für Angehörige von essgestörten Mädchen und Frauen

 

zum Inhalt:

Essstörungen sind Störungen der Familie ebenso wie Erkrankungen des Einzelnen. Diese Erfahrung wird von der Autorin aufgegriffen und in einem übersichtlichen Ratgeber für Eltern und Angehörige umgesetzt, der mit leicht verständlichen Worten umfassendes Wissen über das Phänomen Essstörung bereitstellt. Der Fokus des Buches liegt auf den familiären Situationen, die mit der Entwicklung einer Essstörung einhergehen, sie bedingen und aufrechterhalten können. Es werden Fragen aufgelistet, die der Leser zur Selbstexploration nutzen kann. Betroffene und Angehörige kommen in Zitaten zu Wort und schildern familiäre Problematiken aus der persönlichen Perspektive.

Eltern, Partnern, Geschwistern und anderen Verwandten werden dysfunktionale Kommunikationsmuster und Grenzen der eigenen Einflussnahme aufgezeigt, ohne dass Schuldzuweisungen erfolgen. Das Buch vermittelt sinnvolle Perspektiven für den Umgang mit den Betroffenen und deren Erkrankung und ein familiäres Miteinander, das nicht (mehr) von der Erkrankung dominiert wird.

 

 

"Der Traum von der jungen Figur - Essstörungen in der Lebensmitte"

Kathrin Seyfahrt; Kösel-Verlag; München; 2003; 158 Seiten; 14,95 EUR; ISBN 3-466-30637-X

 

zum Inhalt:

Kathrin Seyfahrt widmet sich in diesem Buch dem Thema Essstörungen in der Lebensmitte. Dieses Buch will darauf aufmerksam machen, dass Essstörungen kein alleiniges Phänomen der Pubertät sind, sondern auch Frauen in den Wechseljahren eine Risikogruppe bilden.

Das Buch beginnt mit einer definierenden Darstellung der verschiedenen Essstörungsformen und beleuchtet die Rolle von Schönheitsidealen und deren Wandel. Ein sehr großer Teil des Buches ist dem Thema Altern gewidmet. Dabei werden die unterschiedlichsten Arten, dem Altern entgegen zu wirken, kritisch beschrieben. Neben Hormonen, Anti-Aging und Fitness ist dem Essen, Zunehmen und Diäthalten ein eigenes Kapitel vorbehalten. Ein weiterer Themenkomplex befasst sich mit den Wechseljahren. Abschließend werden Behandlungsmöglichkeiten und Bewältigungsstrategien aufgezeigt und Adressen von Beratungsstellen genannt.

Ziel dieses Buches ist es, das Thema „Essstörungen in der Lebensmitte publik zu machen, bei Angehörigen um Verständnis zu werben und Betroffenen Bewältigungsmöglichkeiten aufzuzeigen, aber auch deutlich zu machen, dass sie mit Ihren Problemen nicht allein sind. Aufgrund der klaren, verständlichen Sprache und den zahlreichen Erfahrungsberichten und Zitaten von Betroffenen eignet sich dieses Buch besonders für Betroffene und Angehörige, die bisher noch nichts oder nur wenig über Essstörungen in der Lebensmitte wissen.

 

 

"Die perfekte Frau und ihr Geheimnis"

Kuni Becker; Rowohlt TB.; 1994; 252 Seiten; 7,50 EUR; ISBN: 3499195763

 

zum Inhalt:

Ess- und Brechsucht: Hilfen für Betroffene und Angehörige

Ein kleines und informatives Taschenbuch ganz nah dran am alltäglichen (Er-) Leben von Betroffenen. Während nach außen der perfekte Schein gewahrt wird, sieht das Innenleben oft ganz anders aus. Viele Beispiele bieten der Leserin und dem Leser die Möglichkeit, sich selbst in Teilen wiederzuerkennen oder sich in Betroffene einzufühlen. Es bleibt nicht nur bei Informationen über die Störung, sondern auch Behandlungsmöglichkeiten und das Überwinden der Hemmschwelle dazu werden beschrieben. Selbsthilfemöglichkeiten, die eine professionelle Psychotherapie ergänzen können, runden den Ratgeber ab.

 

 

"SuperSchlank. Zwischen Traumfigur und Essstörungen."

Kathrin Seyfahrt, Kösel Verlag, München 2000, 126 Seiten, 19,90 DM (10,17 EUR). ISBN: 3466305314

 

Zum Inhalt:

Schlank um jeden Preis? Schlank sein heißt automatisch attraktiv, glücklich und beliebt zu sein - zumindest scheinbar. Doch in Wirklichkeit rutschen gerade junge Mädchen immer öfter in den Teufelskreis der Essstörungen hinein. Wer wissen will, wie man erste Warnzeichen erkennen kann, wer testen will, ob er selbst gefährdet ist, oder wer sich über Hilfsangebote informieren möchte, findet hier eine Vielzahl konkreter Infos, Fallbeispiele und Expertenmeinungen. Kathrin Seyfahrt, die ihre eigene Magersucht besiegt hat, macht allen Betroffenen und deren Freunden und Verwandten Mut, sich dem Problem zu stellen.

 

 

"Weiblicher Narzißmus. Der Hunger nach Anerkennung."

Wardetzki, Bärbel; Kösel-Verlag; 1991

 

zum Inhalt:

In diesem Buch wird der Zusammenhang zwischen Essstörungen, speziell Bulimia nervosa, und grundlegenden Störungen des Selbstwertes („weiblichen Narzißmus“) von betroffenen Frauen dargestellt. Spezifisch weibliche Verarbeitungsmechanismen von Selbstwertkränkungen werden umfassend, detailreich und mit vielen Beispielen aus der klinischen Praxis erläutert. Die Autorin beschreibt die Ideale Attraktivität, Schlankheit und Leistungsfähigkeit als Fassaden für tiefe Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle der Betroffenen, die sich in Folge über gestörtes Essverhalten äußern. Die Entstehung von Selbstwertstörungen wird anhand kindlicher Reaktionen auf ungünstige familiäre und soziale Einflüsse erklärt sowie mögliche Ansätze zur Behandlung aufgezeigt. Der gesellschaftliche Hintergrund, vor dem sich diese Störungen entwickeln, wird ebenfalls nicht außer acht gelassen.

Das Buch beruht auf Erfahrungen in der therapeutischen Arbeit mit Bulimikerinnen, ist aber auch von nicht betroffenen Frauen gut lesbar, da es sich auf weit verbreitete psychische Phänomene bezieht.

 

 

"Wenn die Seele hungert. Essstörungen und was sich dagegen tun lässt."

Carl Leibl und Gislind Leibl, Herder Verlag, Freiburg 2000, 189 Seiten, 17,80 DM (9,10 EUR). ISBN: 3451048531

 

 

"Und die Seele wird nie satt. Ratgeber zur Überwindung von Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen."

Eva Goris, Heyne Verlag, München 2001, 206 Seiten, 15,55 DM (7,95 EUR). ISBN: 3453188799

 

 

"Essen will gelernt sein. Ess-Störungen erkennen und behandeln."

Monika Gerlinghoff und Herbert Backmund, Beltz Verlag, Weinheim 2000, 206 Seiten, 24,90 DM (12,73 EUR). ISBN: 3407228104

 

Zum Inhalt:

Essen kann jeder? Nein, meinen die Autoren aus dem weltweit anerkannten "Therapie-Centrum für Ess-Störungen" (TCE) in München. Essen will gelernt sein, denn die Grenzen zwischen scheinbar normalem Essverhalten und ernsten Essstörungen wie Magersucht und Bulimie sind fließend. In diesem Buch werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie das eigene Essverhalten analysiert und Störungen überwunden werden können.

 

 

"Wege aus der Essstörung. 56 Frauen berichten."

Beate Guldenschuh, Studienverlag, Innsbruck 2001, 147 Seiten, 35,01 DM (17,90 EUR). ISBN: 3706516136

Zum Inhalt:

 

Beate Guldenschuh stellt in diesem Buch die Ergebnisse einer Untersuchung zum Genesungsprozess von 56 Frauen dar, die in der Vergangenheit an Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa erkrankt waren. Im ersten Teil des Buches werden beide Krankheitsbilder erklärt, die diagnostischen Kriterien genannt und die Untersuchungsteilnehmerinnen und der Ablauf der Untersuchung kurz beschrieben. Der weitaus größte Teil des Buches ist der Ergebnisdarstellung gewidmet. Sehr detailliert wird auf die Darstellung der Antworten zu folgenden Fragen eingegangen:

Wie erklären sich ehemals Betroffene den Genesungsprozess?

Glauben ehemals Betroffene an eine vollständige Heilung?

Worin sehen ehemals Betroffene aus heutiger Sicht «Reste» der Essstörung?

Wie stehen ehemals Betroffene zu Rückfällen und zu Symptomverschiebungen?

Was würden ehemals Betroffenen akut Betroffenen raten?

Was haben ehemals Betroffene aus der Erfahrung mit der Essstörung gelernt?

Ziel dieses Buches soll es sein, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten einen neuen Einblick in das Thema Essstörungen zu ermöglichen und Mut zu machen, aktiv nach Wegen aus der Essstörung zu suchen.

Dieses Buch ist jedoch keine Sammlung von Selbsterfahrungsberichten ehemals Betroffener, sondern eine Zusammenfassung der Antworten von Betroffenen auf oben gestellte Fragen. Als Diplomarbeit konzipiert, werden die Berichte der 56 Frauen teilweise etwas nüchtern, objektiv, eben wissenschaftlich, aber in klar verständlicher Sprache dargestellt. Die Ergebnisdokumentation wird aufgelockert durch zahlreiche Zitate von Betroffenen. Akut Betroffene, die auf der Suche nach einem wirksamen Genesungsweg sind, könnte dieses Buch etwas unzufrieden zurücklassen. Es ist kein Selbsthilfeprogramm, kann jedoch Anstoß geben, einen Weg aus der Erkrankung zu suchen oder einen Betroffenen besser zu verstehen. Aus wissenschaftlicher Sicht kann es außerdem einen wertvollen Beitrag zur Erweiterung des Wissens zum Thema Essstörungen leisten. Die Hauptaussage dieses Buches ist es, dem Leser zu verdeutlichen, dass es für Betroffene eine Vielzahl von Wegen aus der Essstörung geben kann.

Das Buch ist als «Einstieg» für Betroffen und Angehörige nur bedingt geeignet, da es keine umfangreichen Informationen zum Thema Essstörungen beinhaltet. Gut informierten Betroffenen und Angehörigen kann dieses Buch dabei helfen, ihr Wissen über Essstörungen zu erweitern. Besonders geeignet ist dieses Buch für Hilfesuchende in Österreich, da für dieses Land Kontaktadressen von Beratungsstellen und Psychosozialen Diensten im Anhang aufgeführt sind.

 

 

"Was sind Ess-Störungen? Ein kleines Handbuch zur Diagnose, Therapie und Vorbeugung."

Monika Gerlinghoff und Herbert Backmund, Beltz Verlag, Weinheim 2001, 120 Seiten, 18 DM (9,20 EUR). ISBN: 3407228279

Zum Inhalt:

 

In diesem kleinen Handbuch findet der Leser alles Wissenswerte über Essstörungen: Wie und warum sie entstehen, woran Eltern, Lehrer, Mitschüler oder auch Betroffene sie bereits im Anfangsstadium erkennen und ihnen vorbeugen können. Hintergrund des Buches ist die langjährige Praxis der beiden Autoren am weltweit anerkannten "Therapie-Centrum für Ess-Störungen" in München. So werden nicht nur Ratschläge für eine vernünftige Vorbeugung gegeben, sondern auch erläutert, dass auch Essen "gelernt sein will". Außerdem wird über therapeutische Möglichkeiten berichtet, die Krankheit in den Griff zu bekommen und sie dauerhaft zu heilen. Eine große Rolle spielen bei diesem Therapieansatz die Patientinnen selbst, die ausführlich zu Wort kommen, unter anderem mit Ratschlägen, wie Eltern, Lehrer und Mitschüler mit der Krankheit umgehen sollten.

 

 

"Schlankheitstick oder Eßstörung? Ein Dialog mit Angehörigen."

Monika Gerlinghoff und Herbert Backmund, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1999, 174 Seiten, 17,50 DM (8,95 EUR). ISBN: 3423361182

Zum Inhalt:

 

Immer mehr junge Frauen und Männer leiden unter Essstörungen. Betroffen sind davon auch die Angehörigen, denn Erkrankungen wie Bulimie oder Magersucht können das ganze Gefüge familiärer Wertvorstellungen erschüttern. Die Autoren kennen aus ihrer Praxis die Ängste und Sorgen von Angehörigen und gehen auf die häufigsten Fragen ein: Wie ernst sind Essstörungen? Was sind die Ursachen? Welche Therapieform ist die beste? Zu Wort kommen Fachleute, Patientinnen und ihre Eltern, die aus ihrer Perspektive Einblick in das Krankheitsbild geben und aufzeigen, wie Essstörungen bewältigt werden können. Dr. med. Monika Gerlinghoff, Psychotherapeutin, Ärztin für Nervenheilkunde, Kinder- u. Jugendpsychiatrie am Max-Planck-Institut für Psychiatrie/München, leitet das Therapie-Zentrum für Ess-Störungen. Dr. med. Herbert Backmund ist Arzt für Nervenheilkunde.

 

 

"Eßstörungen. Ursachen, Symptome, Therapien."

Ulrich Cuntz und Andreas Hillert, C.H. Beck Verlag, München 2000, 135 Seiten, 14,81 DM (7,57 EUR). ISBN: 340646587

 

Zum Inhalt

Essstörungen wie Magersucht (Anorexie), Fress-Brech-Sucht (Bulimie), aber auch krankhaftes Übergewicht (Adipositas) nehmen in den letzten Jahrzehnten immer stärker zu und sind ganz deutlich Folgen unserer gegenwärtigen Lebensumstände. Die Autoren dieses Buches erläutern die körperlichen und seelischen Vorgänge, die zu krankhaftem Essverhalten führen, beschreiben die unterschiedlichen Erscheinungsformen und stellen therapeutische Wege dar, die aus dem Teufelskreis der Essstörungen herausführen. Im letzten Kapitel finden Sie wichtige Adressen und Institutionen.

 

 

"Trost aus dem Kühlschrank. Warum man Frust nicht wegessen kann."

Louise Vincent, Ariston Verlag, München 2001, 176 Seiten, 29,15 DM (14,90 EUR). ISBN: 3720522474

 

Zum Inhalt:

Es sind kleine Automatismen in unserem Handeln, die dazu führen, dass wir immer mehr essen, als wir eigentlich müssten. Die im wahrsten Sinne des Wortes "schwerwiegenden Folgen" dieses Handelns belasten uns - manche ein Leben lang... Louise Vincent zeigt Tricks und Kniffe, damit endlich Schluss zu machen! Wer kennt das nicht: Man steht morgens auf, und stellt sich in der verzweifelten Hoffnung auf die Waage, dass sich die kleine Ausschweifung vom Vorabend nicht bemerkbar machen möge... doch vergeblich! Man schwört sich, den Tag über aufzupassen, vielleicht auch einmal ein bisschen weniger zu essen - mehr Salat, was Leichtes eben. Doch ein ärgerlicher Anruf genügt und man gönnt sich erst mal eine Leckerei - für die Nerven. Diese Mechanismen des "Frustessens" sind weit verbreitet und allzu oft stärker als der beste Vorsatz. Louise Vincent weiß Hilfe für den Notfall. Sie kennt die richtigen Strategien, um den Griff in die Keksdose oder dem Lockruf des Kühlschranks zu widerstehen, um Essensfallen zu erkennen, bevor man hineintappt - und nicht erst einige Kalorien später. Auf unterhaltsame Weise und ohne erhobenen Zeigefinger gibt die Autorin viele kleine und einfache Tipps für den Alltag, die von der Leibesfülle zur Lebensfülle führen.

 

 

"Eßstörungen"

Hilde Bruch, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt 2000, 389 Seiten, 25,90 DM (13,24 EUR). ISBN: 359626796X

 

Zum Inhalt:

Hilde Bruch kann als eine der Vorreiterinnen in Bezug auf Behandlung von Essstörungen genannt werden. Sie selbst lebt und arbeitet in den USA. In ihrem Buch Essstörungen beschreibt sie Fälle, die sie selbst erlebt hat und beschreibt Hintergründe und Therapiemöglichkeiten. Oft hat man das Gefühl, sich wiederzuerkennen. Ob die genannten Therapie-Angebote auch in Deutschland umzusetzen sind, bleibt offen. Dieses Buch ist für alle, die Hintergründe und Ursachen ergründen und verstehen wollen und die ein wenig Mut brauchen auf dem Weg aus dem Teufelskreis.

 

 

"Der Weg zurück ins Leben. Magersucht und Bulimie verstehen und heilen."

Peggy Claude-Pierre, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt 2001, 327 Seiten, 19,90 DM (10,17 EUR). ISBN: 3596149223

 

Zum Inhalt:

Dies ist die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, die - nachdem ihre beiden eigenen Töchter an Anorexie erkrankten - einen völlig neuen Ansatz für die Behandlung von Magersucht und Bulimie entwickelt hat. Mit ihrem revolutionären Programm, das auf unbedingter Liebe und Verständnis, Bestätigung und Unterstützung basiert, nimmt sie den Kranken ihre quälenden Gefühle von Schuld und Schande und stärkt dagegen ihr Selbstwertgefühl. Peggy Claude-Pierres Therapie der Essstörungen gibt selbst Patientinnen, die bereits aufgegeben wurden, wieder Hoffnung - und die Chance auf ein gesundes Leben.

 

 

"Die Bulimie besiegen. Ein Selbsthilfe-Programm."

Ulrike Schmidt und Janet Treasure, Beltz Verlag, Weinheim 2000, 219 Seiten, 29,99 DM (15,33 EUR). ISBN: 3407228236

 

Zum Inhalt:

Selbsthilfe bei Bulimie ist möglich. Hier erhalten Betroffene eine bewährte Therapie in Form eines Arbeits- und Übungsbuches, das als konkrete Anleitung zur Selbsthilfe dienen soll. Diese Anleitung wurde nicht nur von Experten geschrieben, sondern auch auf ihre Wirksamkeit hin wissenschaftlich überprüft, um die Betroffenen Schritt für Schritt auf dem Weg zur Besserung begleiten. Anhand von erprobten Mitteln wird gezeigt, wie Heilung möglich ist. Die Autorinnen wenden sich an Frauen und Männer, die aus dem Teufelskreis des Ess- und Brechzwangs herausfinden wollen, an Angehörige und Freunde, aber auch an Therapeuten, die dieses Buch begleitend zu ihrer Behandlung einsetzen können.

 

 

"Ausbrechen. Bulimie verstehen und überwinden."

Verena Böning, Urban & Fischer Verlag, München 2000, 113 Seiten, 39,92 DM (20,41 EUR). ISBN: 3437455362

 

Zum Inhalt:

Hier wird sehr anschaulich, abschreckend und gleichzeitig mutmachend das Thema Bulimie angepackt. Betroffene werden sich darin wiederfinden und Nichtbetroffenen wird die Möglichkeit gegeben, in die Seele einer Bulimikerin Einblick zu erlangen. Durch eindrucksvolle Bilder wird das Innenleben sehr verständlich veranschaulicht.

 

 

"Magersucht und Bulimie - Innenansichten. Heilungswege aus der Sicht Betroffener und einer Therapeutin."

Monika Gerlinghoff, Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 1996, 212 Seiten, 37,50 DM (19,17 EUR). ISBN: 3608896538

 

Zum Inhalt:

Betroffene Patientinnen, die ihre Krankheit heute - dank Therapie - überwunden haben, berichten über Anfang und Verlauf ihrer Essstörung, über Ursachen und Hintergründe aus ihrer persönlichen Sicht. Sie beschreiben auch die Phase der Therapie und der Überwindung der Krankheit. Außerdem kommen Eltern von essgestörten jungen Frauen zu Wort. Eine Therapeutin informiert über die Krankheitsbilder und stellt das Therapiemodell der "Tagklinik" vor.

 

 

"Raus damit. Bulimie: ein autobiographischer Ratgeber."

Dolores Schmiedinger, Orac Verlag, Wien 1998, 160 Seiten, 29,81 DM (15,24 EUR). ISBN: 3701504032

 

Zum Inhalt:

Roter Faden ist die persönliche Geschichte der Autorin als Bulimiekranke: Ihre Beziehung zu den Eltern, ihre Freundinnen, sie selbst als Schauspielerin und stets gegenwärtig, das schlanke Schönheitsideal, Diäten und Appetitzügler, Jahre der Selbstzerstörung und letztendlich ihre Befreiung durch Therapie, denn ohne Hilfe wird man diese Krankheit nicht los. Deshalb endet das Buch mit einer ausführlichen Information über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten und einer Liste der Anlaufstellen für Essgestörte.

 

 

"Befreiende Wege aus der Bulimie."

Andrea-Anna Cavelius und Delia Grasberger, Südwest Verlag, München 1999, 95 Seiten, 19,90 DM (10,17 EUR). ISBN: 3517078778

Zum Inhalt:

Die Hintergründe von Bulimie verstehen und ihre Symptome erkennen: ein Ratgeber mit Selbsthilfeprogramm zur Bekämpfung von Heißhungerattacken. Dargestellt sind verschiedene Therapieformen, die Wege aus der Isolation bieten - das Selbstvertrauen stärken und die Körperwahrnehmung verbessern, um wieder bewusst und mit Genuss essen zu lernen. Ein eigenes Kapitel widmet sich Angehörigen und Freunden Bulimiekranker.

 

 

"Magersucht und Bulimie. Ein Leitfaden für Betroffene und Angehörige."

Walter Vandereycken und Rolf Meermann, Huber Verlag, Göttingen 2000, 93 Seiten, 24,80 DM (12,68 EUR). ISBN: 3456834950

 

 

"Bulimie. Wenn Nahrung und Körper die Mutter ersetzen."

Cordula Keppler, Walter Verlag, Düsseldorf 2000, 175 Seiten, 18 DM (9,20 EUR). ISBN: 3530700126

 

Zum Inhalt:

Die Autorin schildert die Hintergründe der Entstehung von Essstörungen aus psychologischer Sicht und bezieht sie dabei zur Verdeutlichung auf Märchen. Dadurch sind die Strukturen leicht nachvollziehbar und auch Zusammenhänge besser erkennbar.

 

 

"Bulimie und Anorexia nervosa. Zwischen Todes-Sehnsucht und Lebens-Hunger."

Christine Ettrich und Ulrike Pfeiffer, Urban & Fischer Verlag, München 2001, 29,90 DM (15,21 EUR). ISBN: 3437456563

 

Zum Inhalt:

Nahezu übermächtig scheinen sie zu sein, die Essstörungen Anorexia nervosa und Bulimia nervosa. "Zwischen Todessehnsucht und Lebens-Hunger" will diese Macht brechen. Es ist eine ungewöhnliche Botschaft von Betroffenen für Gefährdete und Erkrankte sowie deren Angehörige. Die von Fachleuten kommentierten Tagebuchaufzeichnungen, Eigenberichte, Briefe und Bilder zeigen, wie unterschiedlich die Essstörungen beginnen, verlaufen und behandelt werden können. Und plötzlich bekommt das scheinbar Übermächtige ein Gesicht – und wird angreifbar...

 

 

"So wirst du schlank für immer."

Ingrid Schlieske, Lorber/Turm Verlag, Berlin 2000, 134 Seiten, 24,80 DM (12,68 EUR). ISBN: 3799902473

Zum Inhalt:

 

Welche Nahrung macht süchtig? - Die Autorin, nach eigener Aussage ein esssüchtiger Mensch, hat den "Knackpunkt" für das maßlose Essen gefunden. Dafür will Sie den Beweis antreten. Mit Ihrem Buch richtet sie ein echtes Hilfsangebot an alle Suchenden und Betroffenen (besonders den esssüchtigen Menschen). Der Weg, mit unzähligen Kurgästen und Seminarteilnehmern erprobt, führt zum Auffinden der Hintergründe und Ursachen falschen Essverhaltens über die vollwertige Trennkost in eine "schlanke Zukunft" ohne Kalorienzählen.

 

 

"Wenn die Seele nicht satt wird. Wege aus Magersucht und Bulimie."

Christine Wolfrum und Heike Papenfuss, Patmos Verlag, Düsseldorf 1993, 192 Seiten. ISBN: 3491500087

Zum Inhalt:

 

Essstörungen wie Magersucht und Bulimie sind an den Schulen bereits ein größeres Problem als der vieldiskutierte Drogenmissbrauch. Etwa zwanzig Prozent der Jugendlichen einer Altersstufe gelten als gefährdet. Und für manche endet dieser Hungerstreik tödlich. Was dreht unseren Kindern den Magen um? Warum verweigern sie die Nahrung? Was können Eltern tun, wenn ihre Kinder sich buchstäblich "dünne machen"? Die Autorinnen blicken hinter die Kulissen und kommen zu Ergebnissen, die nachdenklich stimmen – auch gegenüber dem eigenen Essverhalten. Sie haben betroffene Jugendliche, Eltern, Ärzte, Ernährungswissenschaftler und Psychologen befragt und beschreiben Wege aus der unheimlichen Sucht. Nicht zuletzt findet sich in diesem Buch eine ausführliche Zusammenstellung von derzeit verfügbaren Therapiemöglichkeiten und Anlaufstellen von Selbsthilfegruppen und therapeutischen Einrichtungen.

 

"Die Sucht, mager zu sein. Essstörungen und ihre Bewältigung."

Heinrich Erpen, Humboldt Taschenbuch Verlag, München 1994, 206 Seiten. ISBN: 3581667444

 

Zum Inhalt:

Vor allem Frauen leiden zunehmend an zwanghaften Essstörungen. Magersucht und Esssucht sind psychosomatische Krankheiten. Der unerbittliche Kampf gegen den eigenen Körper, das strenge Fasten oder der durch Erbrechen geleerte Magen spiegeln eine ideelle Leere wider. Die Nahrungsaufnahme bzw. -verweigerung wird für die Betroffenen zum zentralen Sinn des Lebens. Dieses Beratungshandbuch klärt über die medizinischen, psychologischen und gesellschaftlichen Hintergründe dieser beiden Suchtformen auf. Es zeigt Diagnosemöglichkeiten und neue Heilungsansätze. Anhand von Fallbeispielen beschreibt der Autor die mit den Essstörungen verbundenen Probleme seiner Patienten. Unter Berücksichtigung der aktuellen medizinischen und psychologischen Literatur werden die jeweiligen Diagnose- und Therapieverläufe analysiert. Neuere Forschungen zeigen, dass Magersucht nicht nur eine Pubertätskrankheit ist. Als Zeichen einer Identitätskrise kann sie in allen Lebensphasen auftreten.

 

 

"Die Behandlung von Magersucht. Ein integrativer Therapieansatz. Ein Therapeutenteam aus der Filderklinik berichtet."

Monika Bissegger, Gisela Bräuner-Gülow, Stefanie Brongs, Sabine Klitzker Pettener, Susanne Reinhold, Karl-Heinz Ruckgaber, Martin Schäfer und Jürgen Weik, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1998, 162 Seiten, 38 DM (19,43 EUR). ISBN: 3772501230

Zum Inhalt:

 

Die nach wie vor rätselhafte Krankheit der Magersucht bedarf einer umfassenden therapeutischen Behandlung und einer intensiven ärztlichen und pflegerischen Betreuung über Monate hinweg. Wie eine solche ärztlich-therapeutische Behandlung konkret aussehen und welche Wirkungen sie bei den Betroffenen haben kann, wird in diesem Band eindrucksvoll geschildert. Die Autoren - Therapeuten und Ärzte der psychosomatischen Jugendstation an der Filderklinik bei Stuttgart - berichten von ihren Erfahrungen in der Behandlung der Krankheit im Laufe von über dreizehn Jahren und stellen ihr einheitliches, integratives Konzept vor.

 

 

"Meine Mutter, meine Pfunde. Esszwänge und Erziehung."

Kathrin Fuchs, Wilhelm Heyne Verlag, München 1991. ISBN: 3405141621.

 

"Selbstheilung von Eßstörungen für langjährig Betroffene"

Monika Schimpf, Borgmann Verlag, Dortmund 1995, 191 Seiten. ISBN: 3861450844

Zum Inhalt:

 

Selbstheilungskräfte und eigene Lösungsideen zu verstärken und auszubauen, ist das vorrangige Ziel, das durch 55 Übungen erreicht werden soll. Dabei werden zum Beispiel die Gedanken beim Essen notiert und selbstverachtende Gefühle nach und nach in eine eigene Wertschätzung umgewandelt. Durch die Formulierung der Übungen erhalten die Leser das Gefühl, als ob die Autorin direkt zu ihnen sprechen würde; sie wird zur persönlichen Begleiterin durch das Übungsprogramm. Es kann auch in Einzel- und Gruppenberatungen eingesetzt werden. Auch wenn es keine Erfolgsgarantie gibt, zeigt das Arbeitshandbuch einen vielversprechenden Weg, mit Essstörungen umzugehen. Der Tenor des gesamten Buches ist der eines Zwiegespräches zwischen Therapeutin und Klientin. Die persönliche Aussprache ermöglicht eine manchmal fast suggestive Form der Einladung, ja gar Verführung zu bestimmten An- und Einsichten. So entsteht ein positiver Sog, dem man sich auch als Leser ohne Essprobleme nicht entziehen kann. Ein weiterer Pluspunkt des Buches: konzipiert als Handbuch zum Eigenstudium für Klientinnen, eignet es sich dennoch genauso gut als Zusatzinstrument in einer Einzel- oder Familientherapie.

 

Erstellt von Maike Woyda, 12/2001, ergänzt von Elisabeth Feiereis


 

Letzte Änderung: 11/2005



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Essstörungen und Adipositas

Literaturhinweise zum Thema Ess-Brech-Sucht