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| RE: Hab ich eine Essstörung?? Ich weiß es nicht!! |
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Original von prinzessin*
Ich zweifel nun jedoch daran ob ich eine Essstörung habe ? |
Du zweifelst?
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| - ich bin in Gedanken nur bei meinem Essverhalten (wirklich 24 h) |
| Zitat: |
| Also ich weiß nicht ob es direkt eine Essstörung ist..Ich finde eine Essstörung ist Bulimie , wenn man alles rauskotzt aber sowas nicht oder ?? |
Tu doch nicht so naiv.
Du hast dich anscheinend schon darüber informiert was essgestörtes Verhalten ausmacht.
| Zitat: |
| Ich weiß es wirklich nicht..Bin total verzweifelt.. Ich möchte es etwas besser in den Griff bekommen. |
Damit meinst du sicherlich weniger Verzweiflung aber trotzdem essgestört-dünn sein..
Das geht so aber nicht.
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| Könnt ihr mir sagen ob ich eine Essstörung habe? |
Ja, ich würde sagen die hast du. *Stempel aufdrück*
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| Und wenn ja was soll ich dann machen ???? |
Eine Therapie wäre eine Maßnahme. Zum Hausarzt geben und dich offenbaren ein erster Schritt.
Oder, da du noch jung bist, mit den Eltern reden und dann gemeinsam die nächsten Schritte planen.
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02.02.2010 22:39 |
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Dass dein Essverhalten nicht normal ist, weißt du ganz sicher selbst – und bist ja auch sehr gut in der Lage, zu benennen und aufzuzählen, was nicht stimmt. Einen Grund zum Zweifeln gibt es also eigentlich nicht und ich denke, deine Zweifel richten sich auch gar nicht vorrangig auf die Frage „bin ich essgestört?“ (sollte ich mich da täuschen, dann stell‘ die Frage anders und mach‘ aus „bin ich essgestört“ ein „bin ich so glücklich?“. Wenn du diese Frage verneinst, dann frag‘ dich: „kann ich diesen Zustand aus eigener Kraft und ohne Hilfe ändern?“. Lautet deine Antwort „Ja“, dann ändere etwas… wenn du mit „Nein“ antwortest, hast du ein nicht anzuzweifelndes oder abstreitbares Problem – und ob du das dann Essstörung nennst oder nicht, ändert nichts an der Tatsache, dass du Unterstützung und Lösungen brauchst)…
Aber womöglich zweifelst du gar nicht am Vorhandensein der Essstörung, sondern an deinem Recht, dir Hilfe zuzugestehen und zu holen? Oder auch daran, ob du deine Situation tatsächlich ändern willst? – Solange man sich an Zweifeln festklammert und das Problem nicht anerkennt, hält man sich eben die Tür offen, wegzulaufen… vor Konfrontationen und vor der unangenehmen Situation, etwas ändern zu müssen. Die Essstörung anzuerkennen und das Problem einzusehen, ist der erste Schritt des Loslassens… und das Loslassen kann sehr hart und schmerzvoll sein. Dass das unsicher macht und Zweifel schürt, ist normal…
…aber je länger du wartest und das Problem wegschiebst, desto mehr machst du dir kaputt.
Was du machen kannst? – Erstmal eine Entscheidung treffen, was du willst und ob du bereit bist, etwas zu ändern. Und dann einen Ansprechpartner suchen: Eltern, Arzt, Beratungsstelle… oder auch ganz direkt einen Therapieplatz. Is‘ nicht einfach und kostet Überwindung… aber hilft gegen die Hilflosigkeit und Verzweiflung!
__________________ "Gerade das ist es ja, das Leben, wenn es schön und glücklich ist: ein Spiel! Natürlich kann man auch alles mögliche andere aus ihm machen, eine Pflicht oder einen Krieg oder ein Gefängnis, aber es wird dadurch nicht hübscher."
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03.02.2010 13:41 |
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Hallo,
na so solltest Du es nicht rüberbringen......hört sich an, als wölltest Du
Dich interressant machen. Aber normal hingehen, erklären, was bei
Dir essenstechnisch nicht normal läuft und eben zum Schluss sagen, dass
Du meinst eine Essstörung zu haben und Du um Hilfe bitten würdest.
Ein guter Internist wird dann eine umfangreiche Blutuntersuchung
durchführen wegen der Mängel, die schon entstanden sein können
und Dir sicherlich einen guten Therapeuten benennen können. Die Überweisungen
bekommst Du sowieso "nur" von einem Arzt, soll heißen, dass man nicht einfach zu einem Therapeuten gehen kann und um eine Therapie bitten kann.
Falls Du Angst hast, alleine hinzugehen, dann vertrau Dich vielleicht einer
Freundin an. Sie wird Dich sicherlich begleiten und wenn sie hinterher nur im
Wartezimmer auf Dich wartet, aber Du hast jemanden, der Dir hinterher zuhören kann.
Wie gesagt, je länger Du schiebst, umso schwieriger wird es, wieder in ein
normales Leben zurückzukehren.......
lg silvi
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06.02.2010 15:38 |
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| soll heißen, dass man nicht einfach zu einem Therapeuten gehen kann und um eine Therapie bitten kann |
silvi hat schon Recht, dass der Weg über den Arzt sinnvoll ist, aber man kann doch auch direkt bei der Thera die 10€ bezahlen, ohne dass man vorher zum Arzt gehen MUSS.
| Zitat: |
| Soll ich da stumpf hingehen und sagen : Hallo ich hab eine Essstörung ?? |
sag doch einfach, Dir geht es nicht gut und dann wird er/sie schon fragen, was los ist. Ich hab´s auch bei zwei Ärzten erzählt und beide haben toll reagiert 
also, keine Angst!
__________________ Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. (Lucius Annaeus Seneca)
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06.02.2010 18:19 |
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Hallo Preity,
jeder erste Schritt brauch Überwindung:
Der erste Schritt als Kind beim Laufen lernen,
der erste Scshritt zum 1. Kuss........
Der Schritt, der nun vor Dir liegt, kostet Dir zwar Überwindung, aber Du wirst hinterher froh sein, es gewagt zu haben! Zöger nicht so lange, tritt Dich selbst in den A......., damit es schneller geht und Du noch keine schwerwiegende Mangelschäden und Auswirkungen der ES davonträgst. Halt Dir mal vor Augen, was ein Beibehalten der ES alles nach sich ziehen kann: Muskelrückbildung, Oestoporose, Haarausfall, Zahnschäden u.v.m. Ist es das wert?
Das Leben ist es wert endlich DEN Schritt zu machen und die Ursachen der ES zu erkennen, entsprechend zu verarbeiten und entgegen zu wirken!
Die Entscheidung liegt bei Dir, aber auch die Konsequenzen!
lg silvi
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07.02.2010 09:55 |
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*reinplatz*
ist falsch, das heißt jetzt
flüszigkeit
^^
__________________ When there's no more room in hell, the dead will walk the earth
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10.02.2010 21:39 |
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ab-server-Foren: Essstörungen |
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