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ich weiss, es gibt viele berichte über die kliniken, aber keinen, der so meine fragen beantwortet... ("hat mir viel gebracht" ist für mich keine beschreibung, die ich suche...)
ich überleg nämlich, nochmal in ne klinik zu gehen.
zu meiner situation:
bin in ambulanter therapie, die mich auch weiterbringt, va, was soziales angeht. bindungen, freundschaften eingehen, merken, dass andere mich vielleicht doch ein bisschen mögen.
aber essenstechnsich tut sich nicht viel. bin in ner psychoanalyse, hier wird das nur als symptom gesehen, welches sich von allein bessern wird wenn der rest behandelt ist. ich bin da etwas kritisch - ob das so alles von allein geht. 
ich bin seit 10 jahren oder so es, ich kann mich an normales (also intuitives, gedankenloses) essen nicht mehr erinnern und befürchte, dass dieses symptom sich einfach zu lang eingeprägt hat um von allein wieder zu verschwinden....
ich esse ms-mäßig, hab chew&spit dabei (stunden täglich), komme so auf 1000 kalos (inkl. c&s, soweit sich das einschätzen lässt^^) und hab nen 21erBMI. (war früher mal ÜG und ziemlich unglücklich, was meine panische angst vor den weiter zunehmen bestärkt... nie nie wieder dahin zurück. dass das unglück va andere gründe hatte ist gefühlstechnisch nicht ganz auseinanderzuhalten...trotzdem irre panik davor. angstattaken, "lieber tot als das"...)
sport mach ich auch.... 5 mal die woche oder so...
klinik also evtl.
um das essen und meine beziehung zum körper zu bearbeiten. zunehmen (kein ziel, da schon längst ng, aber wohl unumgänglich...), einpendeln lassen, schauen, wie ich damit klarkommen kann. mich wohlfühlen kann.
überlege Roseneck oder bad bramstedt (ich wohne in der mitte der mitte von deutschland, beides gleich weit weg^^)
1. beide ähnlich, oder? war schon mal einer in beiden und kann unterschiede festmachen?
2. was für patienten haben die? sehr gemischt oder hauptsächlich ms?
3. gibts gruppeneinteilungen? wenn ja, welcher art?
4. was für therapien hat man da? wie oft? (als kassenpatient^^) ärztliche betreuung?
5. unumgänglich: wie wird das essen dort gehandhabt? buffet mit mengenvorgaben oder "es wird gegessen was auf den tisch kommt"? wird gemeinsam gekocht? (oK, das kann ich mir auch aus alten berichten raussuchen... schliesslich DAS hauptthema oder so.. 
)
6. gibts bewegungsmöglichkeiten (nein, ich will nicht mehr 5 mal die woche sport machen. später evtl. vielleicht wieder, weil es mir spaß macht, aber dort will ich meinem stoffwechsel schon die möglichkeit geben, sich ganz in ruhe zu erholen. trotzdem würd ich gern so 1-2 mal die woche was machen dürfen/können.. einfach um eine gewisse grundfitness nicht ganz zu verlieren... darf ich? mit ng?
7. intervalltherapien möglich?
8. wie ist das an wochenenden? muss man heim oder muss man bleiben? (frage weil in der psychosomatik in der ich mal war musste man am we heim, was vor- und nachteile hatte)
9. zusammenhalt zwischen den patienten? bleibt jeder für sich oder entwickelt sich ein zusammenhalt? einzelzimmer? mehrbettzimmer? (kassenpatient, wie gesagt. aber mehrbett ist mir eh lieber.... kann nicht gut allein sein....)
10. sonst was, was ihr schreiben wollt?
wär lieb, wenn ihr (nicht alle, aber vielleicht einige) fragen beantworten könntet..
vielleicht fallen mir noch mehr ein.
__________________ Fülle die Tage mit Leben, nicht das Leben mit Tagen....
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05.01.2010 12:43 |
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| Zitat: |
Original von ablackcat
ich weiss, es gibt viele berichte über die kliniken, aber keinen, der so meine fragen beantwortet... ("hat mir viel gebracht" ist für mich keine beschreibung, die ich suche...)
ich überleg nämlich, nochmal in ne klinik zu gehen.
zu meiner situation:
bin in ambulanter therapie, die mich auch weiterbringt, va, was soziales angeht. bindungen, freundschaften eingehen, merken, dass andere mich vielleicht doch ein bisschen mögen.
aber essenstechnsich tut sich nicht viel. bin in ner psychoanalyse, hier wird das nur als symptom gesehen, welches sich von allein bessern wird wenn der rest behandelt ist. ich bin da etwas kritisch - ob das so alles von allein geht.
ich bin seit 10 jahren oder so es, ich kann mich an normales (also intuitives, gedankenloses) essen nicht mehr erinnern und befürchte, dass dieses symptom sich einfach zu lang eingeprägt hat um von allein wieder zu verschwinden....
ich esse ms-mäßig, hab chew&spit dabei (stunden täglich), komme so auf 1000 kalos (inkl. c&s, soweit sich das einschätzen lässt^^) und hab nen 21erBMI. (war früher mal ÜG und ziemlich unglücklich, was meine panische angst vor den weiter zunehmen bestärkt... nie nie wieder dahin zurück. dass das unglück va andere gründe hatte ist gefühlstechnisch nicht ganz auseinanderzuhalten...trotzdem irre panik davor. angstattaken, "lieber tot als das"...)
sport mach ich auch.... 5 mal die woche oder so...
klinik also evtl.
um das essen und meine beziehung zum körper zu bearbeiten. zunehmen (kein ziel, da schon längst ng, aber wohl unumgänglich...), einpendeln lassen, schauen, wie ich damit klarkommen kann. mich wohlfühlen kann.
überlege Roseneck oder bad bramstedt (ich wohne in der mitte der mitte von deutschland, beides gleich weit weg^^)
1. beide ähnlich, oder? war schon mal einer in beiden und kann unterschiede festmachen?
2. was für patienten haben die? sehr gemischt oder hauptsächlich ms?
3. gibts gruppeneinteilungen? wenn ja, welcher art?
4. was für therapien hat man da? wie oft? (als kassenpatient^^) ärztliche betreuung?
5. unumgänglich: wie wird das essen dort gehandhabt? buffet mit mengenvorgaben oder "es wird gegessen was auf den tisch kommt"? wird gemeinsam gekocht? (oK, das kann ich mir auch aus alten berichten raussuchen... schliesslich DAS hauptthema oder so..
)
6. gibts bewegungsmöglichkeiten (nein, ich will nicht mehr 5 mal die woche sport machen. später evtl. vielleicht wieder, weil es mir spaß macht, aber dort will ich meinem stoffwechsel schon die möglichkeit geben, sich ganz in ruhe zu erholen. trotzdem würd ich gern so 1-2 mal die woche was machen dürfen/können.. einfach um eine gewisse grundfitness nicht ganz zu verlieren... darf ich? mit ng?
7. intervalltherapien möglich?
8. wie ist das an wochenenden? muss man heim oder muss man bleiben? (frage weil in der psychosomatik in der ich mal war musste man am we heim, was vor- und nachteile hatte)
9. zusammenhalt zwischen den patienten? bleibt jeder für sich oder entwickelt sich ein zusammenhalt? einzelzimmer? mehrbettzimmer? (kassenpatient, wie gesagt. aber mehrbett ist mir eh lieber.... kann nicht gut allein sein....)
10. sonst was, was ihr schreiben wollt?
wär lieb, wenn ihr (nicht alle, aber vielleicht einige) fragen beantworten könntet..
vielleicht fallen mir noch mehr ein.
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war in roseneck.
zu 2: total unterschiedlich. essgestörungen sind ja nur ein kleiner teil von all den krankheiten, die behandelt werden.
3.an den tischen wird nach dauer, die man da ist eingeteilt und später richtet sich es nach fortschritten, wie man weiterrutscht. und auch andere gruppen werden nach der aufenthaltslänge eingeteilt.
4. 2 mal die woche gruppentherapie, 1 mal einzel. dazu noch depressionsbewältigung, soziale kompetenz, bewegungstherapie, gestaltungstherapie und was man spezifisch noch braucht (trauerbewältigung, fertigkeiten für borderline, trauma und so) - das is alles 1-2 mal die woche. wo man rein kommt, in welche therapien, entscheidet der jeweilige therapeut. es ist immer jemand auf station, die co therapeuten, an welche man sich bei bedarf melden kann.
5. es gibt buffet mit mengenangaben, an die man sich halten muss. es gibt verschiedene tische, einige ganz ohne beisitzer, bei den ersten ist öfters ein therapeut mit am tisch. letztendlich isst man aber eigentverantwortlich, muss aber mich konsequenzen rechnen wenn man das vorgegebene nicht isst. am buffet wird nur 1 mal genommen, kein nachholen, beschränkte getränke.
6.mit dem sport das machst du mit deinem therapeuten aus.gibt ein schwimmbad, man kann sich für fahrrad eintragen, gibt verschiedene andere sportangebote für die man sich eintragen kann.wird da recht viel geboten und mit ng wirste da auch teilnehmen können.wenn du abnimmst wohl aber eher nicht mehr.
7.heim darf man nur höchstens alle 2 wochen für eine nacht.sonst kann man sich am we essensbefreiungen holen (nur 2 pro we), muss aber alles abgesprochen werden und richtet sich nach dem therapeuten.
8.noirmalerweise mehrbett.einzelzimemr hatten nur spezielle fälle.und zusammenhalt, wie überall:gibt menschen die man mag, andere nicht 
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__________________ Sehn Sie, so ein schöner, fester, grauer Himmel; man könnte Lust bekommen, ein' Kloben hineinzuschlagen und sich daran zu hängen, nur wegen des Gedankenstriches zwischen Ja und wieder Ja – und Nein
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05.01.2010 18:33 |
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super. vielen vielen lieben dank.
fällt mir schwer, die entscheidung... ob und so....
aber echt danke.
noch wer? zB aus BB?
__________________ Fülle die Tage mit Leben, nicht das Leben mit Tagen....
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05.01.2010 21:29 |
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| Zitat: |
Original von ablackcat
ich weiss, es gibt viele berichte über die kliniken, aber keinen, der so meine fragen beantwortet... ("hat mir viel gebracht" ist für mich keine beschreibung, die ich suche...)
1. beide ähnlich, oder? war schon mal einer in beiden und kann unterschiede festmachen?
2. was für patienten haben die? sehr gemischt oder hauptsächlich ms?
3. gibts gruppeneinteilungen? wenn ja, welcher art?
4. was für therapien hat man da? wie oft? (als kassenpatient^^) ärztliche betreuung?
5. unumgänglich: wie wird das essen dort gehandhabt? buffet mit mengenvorgaben oder "es wird gegessen was auf den tisch kommt"? wird gemeinsam gekocht? (oK, das kann ich mir auch aus alten berichten raussuchen... schliesslich DAS hauptthema oder so..
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6. gibts bewegungsmöglichkeiten (nein, ich will nicht mehr 5 mal die woche sport machen. später evtl. vielleicht wieder, weil es mir spaß macht, aber dort will ich meinem stoffwechsel schon die möglichkeit geben, sich ganz in ruhe zu erholen. trotzdem würd ich gern so 1-2 mal die woche was machen dürfen/können.. einfach um eine gewisse grundfitness nicht ganz zu verlieren... darf ich? mit ng?
7. intervalltherapien möglich?
8. wie ist das an wochenenden? muss man heim oder muss man bleiben? (frage weil in der psychosomatik in der ich mal war musste man am we heim, was vor- und nachteile hatte)
9. zusammenhalt zwischen den patienten? bleibt jeder für sich oder entwickelt sich ein zusammenhalt? einzelzimmer? mehrbettzimmer? (kassenpatient, wie gesagt. aber mehrbett ist mir eh lieber.... kann nicht gut allein sein....)
10. sonst was, was ihr schreiben wollt?
wär lieb, wenn ihr (nicht alle, aber vielleicht einige) fragen beantworten könntet..
vielleicht fallen mir noch mehr ein.
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Ich war in Bramstedt. Anfang 2006. Mit NG und Bulimie.
Also
1. ... wie gesagt, war nur in Bramstedt
2. Es gibt mehrere stationen. Ich war auf der 11. Da waren nur Essgestörte, Ms und B. Aber es gibt auch andere Stationen, die noch mehr mit anderen Patienten gemischt sind (glaube eine mit ES und Boderline und eine mit ES und Depressionen...) Ansonsten ist es halt aber eine größere Klinik, das heißt es laufen Patienten mit den verschiedensten Krankheiten rum, für die meisten ist das Essen kein Problem, man sieht daher auch im sPeisesaal immer jede Menge "Normalesser"
3. Naja, also halt Therapiegruppen je nach Krankheitsbild. Ansonsten wird die Station nicht weiter unterteilt.
4. Das Übliche halt, allgemeine Gruppenthera, Ess-Protokollgruppe, Kunst (evtl mit Warteliste), 'Bewegungsthera, Kochen und Einkaufstraining, EssVerhalten, evtl Depressions- oder Angstgruppe, Soziale Kompetenz,...Einzel einmal die Woche, die Ko-Therapeuten sind aber immer ansprechbar, die Ärzte haben täglich Sprechzeiten und in der Medizinischen Zentrale ist auch immer jemand da
5. Buffet mit Musterteller, in der 3. Woche EMU, da sitzt ein Therapeut beim Mittag mit am Tisch und schaut, dass du mind. 3/4 der Portion schaffst. Ansonsten sehr eigenverantwortlich...
6. Gibt ein Schwimmbad und eine Sauna, die du mit NG benutzen darfst. Außerdem wir dnoch einiges angeboten und man kann sich auch mit anderen Patienten zusammentun und in der Sporthalle Volleyball spielen oder so. Außerdem ist die Umgebung wunderschön zum spazieren gehen!
7. soweit ich weiß ja, nach Absprache halt.
8. ich glaube, man sollte eher da bleiben. Ich war nicht zuhaus in der Zeit.
9. 'Naja, Zusammenhalt hängt sehr von den Patienten und von dir ab. Auf der 11 gab es mehr Einzel- als Doppelzimmer...
10. Klinik für Fortgeschrittene würde ich sagen. Man muss schon in der Lage sein, sich selbst Hilfe und Unterstützung einzufordern.
Wenn du noch Fragen hast,....
Immer gern :-)
__________________ ...And sometimes you see this strange spot in the sky- A Human Being that was given to fly.......
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06.01.2010 11:59 |
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super!
(hab heut mal in bb angerufen - in roseneck bin cih nciht durchgekommen, immer besetzt - wartezeit 3-4 monate. aber damit hab ich gerechnet....)
eine frage ist mir noch eingefallen:
wie lang ist die aufenthaltsdauer? mindestens, durchschn., höchstens?
__________________ Fülle die Tage mit Leben, nicht das Leben mit Tagen....
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06.01.2010 18:24 |
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oh, hi, grad erst gesehen....
ich bin... es seit...????
ähm... anfang pubertät iwann. schlich sich halt ein.
nun 23. also mal so gut 10 jahre dürftens auf alle fälle sein (meint ihr ich soll mir die kugel geben sobald die quote mehr als 50% meines lebens erreicht?)
studiere medizin. ein sehr schönes fach, vor allem ein sehr sehr sehr schöner beruf am ende. (oK, nicht nur schön, aber ich mags sehr)
nur n bisschen sehr viel dieses stud wenn man nebenher so problemchen lösen will...solche wie "wie wird das leben für mcih lebenswert"
sorry, grad n bisschen sarkastisch drauf....
öhmm.. joa....
gleiche fragen an dich.
is im übrigen zum kotzen wenn man kein privatpatient ist.
ich hab mich ende januar da angemeldet. die sagten 3 monate. nun wart ich und wart ich, anfang märz ruf ich noch mal an, die sagen, joah, 3 monate nach anmeldung, ich rechne also mit ende april, ruf da diese woche noch mal an, die sagen mir juni.....
tjoa.
un nu? semester kann ich so oder so knicken. nur sitz ich jetzt doof rum. bis die sich mal bequemen mich anzurufen. sitz hier auf abruf. was für ne besc`h*** situation: man kann nichts recht anfangen weil man entweder eh nicht fertig wird oder b doch früher abgerufen wird. kann nix planen, nix machen was iwie sinn macht....
deppert.
__________________ Fülle die Tage mit Leben, nicht das Leben mit Tagen....
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31.03.2010 22:38 |
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