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| Meine Geschichte.. (viele Angaben ) |
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Hallo..
Ich heisse vanii, bin 19 Jahre alt und eigentlich weiss ich gar nicht wo genau ich anfangen soll zu erzählen.. könnte alles etwas verwirrend werden.. am besten wohl am Anfang.. naja, könnte ziemlich viel werden, dafür schon mal ein ernst gemeintes tut mir Leid, aber ich muss da weit ausholen..
Also angefangen hat alles als ich in der Schule Probleme hatte, die immer massiver wurden.. konkret heisst das Mobbing von Mitschülern und wurde (in der letzten Klasse) so gut wie jeden Tag fertig gemacht. War damals auf einer Hauptschule und auch immer schlechtere Noten bekommen, weil ich häufig krank gemacht hab, da ich es nicht anders ausgehalten habe. Das alles war so 2004 ca… und im Mai 04 hab ich auch angefangen mein Gewicht zu notieren, habe ja eine eigene Waage.. da war ich erstmal geschockt über 62 kg und wollte unbedingt abnehmen… bin übrigens 173 cm gross. Hab mich unwohl gefühlt, hässlich und auch fett. Mir wurde zwar nie ins Gesicht gesagt, dass ich fett sei, aber hässlich.. nunja 2005 war ich dann mit der Schule fertig, habe keinen Quali gemacht, sondern normalen Hauptschulabschluss weil ich kaum noch mitkam mit dem Stoff, Noten waren bzw. sind auch miserabel wegen dem häufigen krank sein. Selbstbewusstsein hatte ich sowieso keines mehr und Ausbildung hab ich dann auch keine gefunden.. bis heute nicht.
Naja um wieder zum wesentlichen zu kommen.. aufgeschrieben habe ich also seit dem 27.05.2004 und da habe ich auch das erste mal versucht abzunehmen, mit mäßigem Erfolg, lief alles nicht so wie ich es mir vorstellte, kam nie unter 60 kg (was ich unbedingt wollte). Habe dann oft weniger gegessen, Abend essen häufig ausfallen lassen und kam somit auch weiter runter. Vor allem endlich unter 60 kg. Als 1. Ziel habe ich mir 50 kg gesetzt, was mir aber am Anfang weil es nicht vorwärts ging zu viel erschien, also hab ich mir erstmal die 55 kg genommen. Ein Jahr lang hat sich so gut wie gar nichts getan, ich war am 27.05.2005 immer noch auf 62 kg und war dementsprechend frustriert. Da in der Zeit die Schulprobleme am schlimmsten waren, hab ich es auf mein Gewicht geschoben und eben mein Äußeres. Nun irgendwann ging es mit dem abnehmen besser, war lange bei 58 kg dann kam auch meine ersehnte 55 (war ja mein Ziel… eigentlich) und ich war nicht mehr zufrieden als vorher auch. Erreicht hatte ich dieses erst ca. im März 2007… weil ich bis dahin noch richtig viel gegessen habe.. naja zufrieden war ich immer noch nicht, also hab ich weiter gemacht. 50 war nun mein Ziel, wo ich mich auch lange hingekämpft habe und irgendwann hab ich auch das erreicht.. Wann genau spielt ja eigtl keine Rolle. Mittlerweile sind das 16 DIN A4 Seiten mit meinem Gewicht, Datum und Tag.
Zu allem kommt dazu das ich am 4.03.2008 angefangen hab aufzuschreiben was ich esse und Kalorien zu zählen, sofern es möglich war, das fand ich damals noch ziemlich umständlich.. heute geht nichts mehr ohne abwiegen und rechnen. Gewogen hab ich zu dem Zeitpunkt als ich anfing mein Essen aufzuschreiben übrigens 54,4 kg. Naja.. zugespitzt hat sich alles am 6.06.2008 nach einem Burger King Besuch mit einem Freund als ich mich danach das 1. mal übergeben habe… ab dem Zeitpunkt war sozusagen die Hemmschwelle dafür weg. Ich habs zwar danach nicht sofort jeden Tag gemacht oder so aber es wurde immer mehr. Teilweise bis zu 3x pro Tag, wenn ich ein schlechtes Gewissen hatte oder einfach zu viel gegessen habe (mMn.). Nach Familienfeiern oder sonstigen Feierlichkeiten wo ich sozusagen gezwungen war zu essen habe ich es danach sowieso gemacht.. mein Geburtstag, Weihnachten komplett (also alle Feiertage etc) und Silvester auch.. Jedes Wochenende muss ich essen was meine Eltern kochen mittags, da passiert es auch immer öfter wenn ich der Meinung war es war zu viel oder es war zu fett/kalorienreich.. ich hasse diesen Kontrollentzug.
Seit ~Februar 2008 bin ich unter der Woche komplett alleine tagsüber bis abends, da meine Eltern beide arbeiten gehen.. davor hat sich auch meine Mutter mittags um das essen gekümmert, seit Februar bin ich aber bis heute auf mich selbst gestellt wann, wie viel und was ich esse. Daher auch keine Kontrolle und ich kann mich da ziemlich frei entscheiden wie mein Tag aussieht, was das essen betrifft. Natürlich versuche ich in erster Linie nichts zu essen und überdenke jede Mahlzeit 5mal.. wenn ich doch so einen Heißhunger habe und etwas esse, wo ich danach der Meinung bin es war zu viel, übergebe ich mich.
Naja wie sieht es heute aus… ich wiege 44,5 kg bei 173 cm Körpergröße.. seit etwa 3 Wochen weiss meine Mutter das ich mich übergebe, versuche möglichst wenig zu essen und auch mein Gewicht (da waren es 46kg).
Sie hat mich gebeten mit dem übergeben aufzuhören, woraufhin ich ehrlich war und sagte ich könnte es nicht. Gesagt habe ich es ihr übrigens nicht ganz freiwillig, sondern ging es mir vor besagten 3 Wochen morgens extrem schlecht. Ich bin an einem Samstag aufgewacht und hatte Herzrasen + Übelkeit. Bin auf die Toilette gegangen, musste mich (mal ungewollt..) übergeben und es kam nur eine gelbe Flüssigkeit. Was das war weiss ich nicht, aber ich habe da zu dem Zeitpunkt meine Mutter gerufen und ihr dann auch alles gesagt… Gemerkt das ich abgenommen habe hatte sie auch zuvor schon, aber da kamen nur dumme Sprüche. Genauso von meinem Vater („hast ja gar keinen Arsch mehr in der Hose“ …) oder Rest der Verwandschaft. Meine Oma zB sprach mich auch schon vor längerem darauf an ob ich hungere oder mich übergebe, habe natürlich verneint.
Gestern bevor meine Mutter zur Arbeit fuhr habe ich nochmals mit ihr geredet.. sie fing mal wieder mit Gewicht an und ich fragte sie was sie denkt wie viel ich denn wiege. Ich sagte sie solle raten, woraufhin sie 45 kg sagte.. ich sagte ihr die Wahrheit dass es etwas weniger wäre und zwar 44,xx.. ich war auf der einen Seite stolz das sagen zu können, auf der anderen wusste ich nicht wie sie reagiert. Vom übergeben habe ich heute morgen nichts mehr gesagt, nur mein Gewicht. Das einzige was sie dazu sagte war dass ich nicht unter 45 kg kommen sollte (45 sind also anscheinend okay, würde mich ja in meiner Meinung bestätigen „dass es gar nicht so schlimm ist.")
Danach fing sie (wie so oft) an dass ich mich um einen Job bzw. Ausbildung kümmern soll und auch endlich meinen Führerschein machen sollte. Ich habe ihn mal angefangen, aber dann aufgrund persönlicher Probleme abgebrochen (hatte nichts mit meinem Essverhalten zu tun) und seit dem auch keine Motivation gefunden noch mal was in die Richtung zu tun.
Ich weiss nicht was ich machen soll.. aufhören mit abnehmen kann ich nicht, so richtig schlimm sehe ich das alles nicht.. weder das übergeben, noch mein Gewicht.. und meine Mutter anscheinend ja auch nicht, da Job wichtiger zu sein scheint.. was ich ja auch verstehe, ich habe nur keine Motivation da mal richtig durchzustarten und ich weiss nicht ob ich es körperlich schaffen würde 8h am Stück zu arbeiten (bis jetzt bin ich ja nur zu hause, aber merke teilweise das ich oft müde bin und friere etc.) Auf der anderen Seite bin ich der Meinung wenn ich einen Job hätte würde ich nicht den ganzen Tag an Essen bzw nicht-essen denken, würde also zum einen weniger essen und mich dann wohl auch nicht mehr übergeben weil ich keine Zeit mehr habe um was zu mir zu nehmen.. das wäre meine einzige Motivation mir eine arbeit zu suchen. Irgendwie schon verrückt, oder?
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17.01.2009 07:21 |
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(teil 2.. sorry, war zu lang)
Ich muss auch sagen das ich ziemlich einsam bin. Seit ich in der Schule Probleme hatte habe ich keinen Kontakt mehr zu meinen ehemaligen Freundinnen, weil ich mich im Stich gelassen gefühlt habe, da sie mir nicht zur Seite standen. Habe auch mit sonst niemandem etwas zu tun und verbringe meine Tage vor dem PC, ausser mein Bruder (23) macht mal was mit mir. Mit ihm habe ich übrigens ein super Verhältnis.. er ist vor ein paar Jahren zuhause ausgezogen, daher sehen wir uns leider nur noch selten.. er weiss auch nichts von meinem Essverhalten und so. Das einzige was er weiss ist das ich mein Gewicht notiere und das hat ihm damals schon Sorgen gemacht.. davon habe ich später von einem Freund erfahren. Habe teilweise Kontakt zu Freunden von ihm, mit denen ich auch mal was machen kann. Das kommt aber nicht oft vor. (vllt 2 mal im Jahr, also nicht erwähnenswert.)
Meine Kontakte beschränken sich also auf das Internet, dort kenne ich 2 sehr liebe Menschen mit denen ich auch schon länger Kontakt habe.. eine die ich auch als meine beste Freundin zähle, selbst wenn ich sie (noch) nicht gesehen habe. Schreiben Briefe und sonst jeden Tag über verschiedene Messenger. Sie weiss auch von meinem „Problem“ mit dem essen und meint ich sollte mir Hilfe holen…
Sollte ich irgendwann soweit sein und mir Hilfe suchen wäre ich sogar bereit für eine stationäre Therapie.. ich informiere mich in letzter Zeit auch sehr viel über Kliniken etc... zwar denke ich, dass ich für einen Klinikaufenthalt zu "normal" bin und auch zu viel wiege, aber vielleicht würde das ja trotzdem gehen.. Ich bin der Meinung eine normale Therapie bringt bei mir nichts, vor allem würde es sich schwer gestalten dort hin zu kommen so ganz ohne Führerschein (wohne in einem kleineren Kaff) und wohl auch ohne Unterstützung meiner Mutter. Und es würde mir sicher nicht schaden mal für längere Zeit hier raus zu kommen, weg von meinem eintönigen Alltag, in erster Linie natürlich um wieder „normal“ bzw gesund zu werden, weil ich "von außen betrachtet" ja weiss das es nicht normal ist... obwohl ich das auf der einen Seite gar nicht will, weil ich weiter abnehmen möchte (in 1. Linie um meiner Mutter die Augen zu öffnen 
) .. und auch denke „eigentlich bin ich doch normal.“ (zumindest bekomme ich es so gesagt), auch finde ich mein Essverhalten irgendwie normal und mein Gewicht + Figur auch nicht zu dünn, im Gegenteil.. Und meine Mutter ist der Meinung mit den 45 kg ja auch, dass ich nicht darunter sollte, was ja heisst das es eigentlich okay ist.
Das war soweit meine kleine „Geschichte“.. nun ja keine Ahnung was ich eigentlich hören will, aber ich wollte einfach mal darüber reden bzw. schreiben
Sehe gerade das es verdammt viel wurde.. naja, vllt bekomme ich ja ein paar Ratschläge oder so.
Liebe Grüße
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17.01.2009 07:22 |
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Hallo vanii,
erst mal finde ichs gut, dass du dich mitteilst, doch ich habe so den Eindruck, dass dir der Ernst der Lage nicht bewusst ist.
Willst du denn so weiter machen? Stellst du dir so ein erfülltes Leben vor?
Es muss dir klar werden, dass LEBEN viel mehr ist, als niedriges Gewicht.
Es wundert mich, dass es deine Eltern akzeptieren, dass du nur zuhause sitzt.
Besser wäre es doch, du suchst dir einen Job, egal was putzen, kellnern oder sonst was, zur Überbrückung oder du machst deinen Qualifizierten Abschluss nach oder die Mittlere Reife oder eben eine Ausbildungsstelle suchen.
Wenn das alles nicht geht, weil du keine Kraft dazu hast, dann solltest du dir auf jeden Fall Hilfe suchen, eine Therapie oder Klinik – ist dir aber anscheinend „noch“ nicht bewusst.
Willst du überhaupt was ändern an deiner Situation?
__________________ willst du was du noch nie hattest, dann tu was du noch nie getan hast
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17.01.2009 13:44 |
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Oh ich glaube du hast mich falsch verstanden...
Meine Eltern akzeptieren es eben nicht, dass ich das mache (sitze ja nun nicht dauerhaft zuhause rum, hab zwischendurch auch verschiedene Praktika und Jobs gemacht, aber eben nichts länger und da war ich auch um einiges fitter.)
Ich will ja selbst auch nicht so weiter machen (naja, meine ES will in nem gewissen maße so weiter machen, ICH aber nicht 
) und würde gerne etwas ändern, und endlich dagegen kämpfen.. nur habe ich ja schon beschrieben dass ich meistens alleine bin und ich wüsste nicht, für wen ich kämpfen soll.. klar, für mich selbst und meine Zukunft, nur denke ich nicht das ich Unterstützung bekommen würde und das lässt mich weiter in mein Loch fallen und alles negativ sehen.. ist schwer zu beschreiben, versteht man das? Das einzige was mich zur Zeit noch freut ist wenn die Waage weniger anzeigt.. das es keine dauerhafte Lösung sein kann ist mir ja bewusst.
Vor allem habe ich auch Angst vor der Reaktion meiner Eltern, wenn ich nun sage ich will in eine Klinik (Therapie schliesse ich aus genannten Gründen im 1. Beitrag aus).. mein Vater würde mir wohl vorwerfen ich mache das nur um mich vor der Arbeit zu drücken 
nur kann ich zur Zeit an nichts anderes mehr denken als das was mir mein MS Kopf vorwirft. Mit übergeben wird auch immer schlimmer.. so gut wie täglich, 1-2x
Ich weiss einfach nicht wie ich auf meine Mutter zugehen und ihr vermitteln kann, dass ich in eine Klinik will um endlich aus all dem rauszukommen.. Ich habe das Gefühl sie findet das nicht schlimm.
Nach der Klinik dachte ich an einen Einzug in diese betreuten WGs in München für 6 Monate, um wirklich weiterhin komplett auf Abstand zu kommen für längere Zeit und mich weiter meiner Gesundheit widmen. Dort dann auch mit Hilfe um einen Job/Praktikum kümmern (wird man da unterstüzt ? habe zumindest sowas gelesen) und arbeiten + weiter in Therapie bleiben um nicht rückfällig zu werden.
So habe ich mir das zumindest gedacht... ist nur ein weiter Weg und alleine schaffe ich das sicher nicht...
lg
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17.01.2009 15:26 |
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| Zitat: |
| Ich will ja selbst auch nicht so weiter machen (naja, meine ES will in nem gewissen maße so weiter machen, ICH aber nicht ) und würde gerne etwas ändern, und endlich dagegen kämpfen.. |
Dann musst du damit anfangen und das funktioniert erst, wenn du es wirklich willst!
| Zitat: |
| So habe ich mir das zumindest gedacht... ist nur ein weiter Weg und alleine schaffe ich das sicher nicht... |
Wieso solltest du es nicht schaffen? Willst du es wirklich, dann wirst du es auch schaffen!
http://www.anad-pathways.de/index.html
__________________ willst du was du noch nie hattest, dann tu was du noch nie getan hast
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17.01.2009 15:48 |
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Hallo.
So, gibt direkt mal Neuigkeiten (positive wie ich finde).
Ich hab eben 1 1/2 Stunden nochmals mit meiner Mum geredet und ihr von allem erzählt. d.h das ich mich immer noch übergebe, wie schlimm es wirklich geworden ist, wie oft etc.
Dazu hab ich ihr klar gesagt dass ich in eine Klinik möchte, weil ich raus muss hier... von meinem WG-Plan danach habe ich ihr auch bereits erzählt. War denke ich alles etwas viel für sie, aber meinte auf jeden Fall ich kann mit ihrer Unterstützung rechnen 
(also genau das Gegenteil von meiner Annahme, dass ich damit alleine da stehe 
)
@silvi:
Danke für deine aufbauenden Worte... Ich werde montags einen Termin bei einer Beratungsstelle ausmachen und mir dort dann weitere Tipps holen wie ich vorgehen muss, damit das alles klappt. Ich will mir mein Leben nicht weiter zerstören und endlich wieder leben
Was mir aber immer noch im Hinterkopf sitzt, was ich auch schon ansprach, dass ich Angst habe nicht ernst genommen zu werden.. und das man mir vllt sagt eine Klinik hätte ich gar nicht nötig, aber da spielt meine Selbstwahrnehmung wohl auch eine grosse Rolle.
Noch eine Frage;
macht es einen Unterschied in der Wartezeit wenn man privat versichert ist?
lg
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17.01.2009 17:19 |
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Hallo,
ich denke schon, dass Privatversicherte schneller dran kommen ;o)
so habe ich es jedenfalls im Gefühl, wenn ich zum Arzt gehe ;o)
Wwäre ja gut, wen Du so versichert wärst und es nutzen könntest..... ;o)
Ernst genommen wirst Du mit Sicherheit........was Dich zweifeln läßt ist Dein Selbstwertgefühl und eben die von Dir selbst angesprochene Wahrnehmung!
So geht es mir auch, was die Wahrnehmung anbelangt.....ich sehe mich im Spiegel ganz anders..... schau ich auf die Waage oder sprech mit meinem Mann darüber, dann sehe ich selbst ein, dass ich mich wohl total falsch sehe.
Dein Vorhaben Montag ist super!
Nimm es in die eigene Hand und sieh zu, dass
Du schnellstmöglich in stationärer Behandlung kommst.
Je früher, desto besser ....
viel, viel Glück
silvi ;o)
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17.01.2009 20:02 |
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@silvi:
Soweit ich es von meinem letzten KH Aufenthalt noch in Erinnerung hab (Gallensteine 
) bin ich privat versichert.. dann würde mir das ja nochmal helfen, damit es schneller geht.. Kann schliesslich nicht ewig so weiter machen und da muss ich mir selbst in den Hintern treten.
Ja, das mit dem sehen ist echt schlimm.. Wenn ich in Spiegel sehe, sehe ich 1000 Stellen an denen etwas "weg" müsste.. komischerweise wenn ich zB Bilder von mir in Unterwäsche mache und mir diese anschaue sehe ich das nicht mehr so, sondern dort sehe ich das es echt schon nicht mehr dünn sondern einfach nur noch dürr ist... und trotzdem kann ich nicht aufhören.. verrückte Welt.
| Zitat: |
Original von haemoglobin
hmm.. ich würd nicht zu anad gehen |
Wieso denn nicht, wenn ich fragen darf? Das Konzept hat mir laut Homepage super zugesagt...
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17.01.2009 20:36 |
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was ich gehört hab.. war nicht besonders gut...
wohn gerade mit einer zusammen, die da war.. *hust
hat nachm aufenthalt dort nen laaaaaaaaangen klinikaufenthalt gebraucht...
ne andre is direkt wieder ausgezogen...
und ansonsten - wenig betreuung, richtig beschissene regeln (!!)..
naja...
__________________ "schöne frauen sind unsichtbar.
wir sind derart von ihrem äußeren geblendet,
dass wir ihre innere schönheit nicht sehen können."
[die kunst zu lieben]
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17.01.2009 20:58 |
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Guten Abend
Ich hab gerade nach langer Zeit mal wieder meinen Beitrag hier gelesen (eigentlich seit einem kompletten Jahr mal wieder) und dachte mir ich berichte einfach mal, wie es mir zur Zeit so ergeht, auch wenns vielleicht eh keinen interessiert - mir schnuppe ... 
(bin übrigens ziemlich erschrocken als ich meinen Beitrag gelesen hab, Zahlen Zahlen Zahlen... 
)
Naja, egal! Zwischen dem Eröffnungsbeitrag und dem jetzigen sind über 1 Jahr vergangen, was nicht immer leicht war (im Gegenteil!) es war sogar sehr oft, verdammt schwierig und ich war (nicht nur körperlich) mit meinen Kräften am Ende.
Im Mai letzten Jahres war ich in Roseneck auf der C3, für knapp 2 1/2 Monate ca. und ich kann rückblickend sagen, dass mir die Entscheidung dort hinzugehen und das durchzuziehen mein Leben gerettet hat. Und ich bin verdammt stolz drauf das so durchgezogen zu haben, auch wenn ich oft darüber nachgedacht habe, es hinzuwerfen und weiter zu machen wie zuvor.
Damals war mein Leben eintönig, geprägt vom immer gleich bleibenden Alltag (schlafen-PC-möglichst nichts essen-kotzen-PC-TV-schlafen...).
Aktuell gehe ich wieder zur Schule (was mich verdammt viel Überwindung gekostet hat, aufgrund meiner nicht gerade rosigen "Schulvergangenheit") und ich hole meinen Abschluss nach um danach meine Ausbildung anzufangen. Ich habe mir meinen Lebenstraum, einen eigenen Hund, vor 2 Monaten erfüllt, außerdem habe ich mit 19/20 (besser später, als nie) endlich meinen Führerschein angefangen und ihn mittlerweile nach hartem Kampf auch in der Tasche, besitze außerdem mein eigenes Auto (ein Traum in rot 
) und habe einen stabilen Freundeskreis, mit dem auch regelmäßig was unternommen wird.
Mein eigentlicher Plan war Klinik - dann ANAD... dort bin ich aber nicht, weil mir mein "1. Freund" da einen Strich durch die Rechnung machte. Im nachhinein war ich für einige Zeit (oh Gott, mein erster Liebeskummer mit 20!) ziemlich sauer darüber, dass ich mich doch nicht dafür entschieden habe, aber zu dem Zeitpunkt dachte ich, ich könne alles alleine schaffen. Als er mich im Dezember dann für ne andere hat sitzen lassen, war ich logischerweise erstmal total am Boden zerstört, hat mir auch einen kleinen Rückfall beschert, der zum Glück einmalig war. So gut wie alle Themen, die andere mit 14-16 durch hatten (heutzutage wohl auch schon früher), habe ich erst mit 19 zum 1. Mal überhaupt erlebt: der erste Kuss, der erste Freund, Dates, richtig weggehen, das ominöse "Erste Mal", uvm...
Ansonsten lebe ich mittlerweile sehr frei von "Essensgedanken", kann wieder essen worauf ich gerade Lust habe, ohne von meinem Gewissen geplagt zu werden und ich bin zur zeit einfach glücklich. Gut gelaunt, Freude ausstrahlend. Klar hat jeder mal nen schlechten Tag, aber es ist einfach kein Vergleich mehr zu früher. Es war ein wirklich sehr harter Kampf, aber hat sich tausendfach gelohnt.
Der Blick in den Spiegel wird nicht mehr kritisch beäugt, sondern ich freue mich zu sehen was ich geschafft habe! Ich sehe mich wieder normal (nicht nur auf Fotos 
) Die Bestätigung dafür bekomme ich (gerade von Leuten die mich kennen) an jeder Ecke, sogar mein Fahrlehrer hat gestaunt, als ich ihm erzählte was ich hinter mir hab... er hätte es, so wie er mich nun kennen gelernt hat, nie für möglich gehalten! Naja, das mit ihm ist zur Zeit sowieso nochmal eine ganz andere Geschichte, er hat mich aus meinem Liebeskummerloch rausgeholt... was aber ohne meinen "1. Schritt" nie möglich gewesen wäre
Tja, das war nun meine kleine Aktualisierung von meiner Geschichte.
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06.02.2010 01:00 |
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Liebe vanii,
deine Geschichte hat mich iwie berührt. Vor allem wird deutlich, wie viele Lücken du gefüllt hast, die einst on deiner ES bestimmt waren. Freunde, Führerschein, Freundeskreis, die Überwindung von Ängsten, ein zufriedeneres, selbständigeres Leben...du hast die ES gegen dein Leben getauscht.
So etwas zu lesen, ist immer wieder schön, Ich wünsche dir weiterhin alles Gute!
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06.02.2010 13:11 |
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Hallo vanii,
das finde ich ja total klasse, dass Du Dich so durchgesetzt hast!
Mich interessiert noch, wie Dein Vati heute darüber denkt, denn er
hat Dir ja seinerzeit einige Vorwürfe gemacht. Eigentlich müßte er ja
nun sehr stolz auf Dich sein, gerade was auch die Schule anbelangt.
Was für eine Ausbildung strebst Du denn nun an?
Naja, wieder viele neugierige Fragen, dabei hast Du ja hier im forum
eigentlich nix mehr zu suchen
Ich wünsche Dir für Deine weitere Vorhaben viel, viel Erfolg
und hoffe sehr für Dich, dass der Eingansthread für immer
der Vergangenheit angehört.
lg silvi
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06.02.2010 15:51 |
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Danke, Wolkenfischer
Hallo silvi,
mein Vater hat eigentlich nie mehr ein richtiges Wort darüber verloren, nur direkt nach meiner Entlassung meinte er mal etwas von "das war wohl doch nötig"... er hat es also eingesehen, zumindest hat er so getan. Von Stolz war aber nichts zu spüren, habs aber auch nicht erwartet, von dem her
Ich will noch meine mittlere Reife machen und dann die Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen machen... und klar hab ich hier eigentlich nichts mehr zu suchen, aber für mich war das nochmal ein zusätzlicher Beweis, dass mich selbst solche Beiträge von vor einem Jahr (mit zig Gewichtsangaben etc.) nicht mehr triggern und es mir mittlerweile einfach egal ist
wollte eben einfach nur nochmal ein kurzes Hallo hier in die Runde werfen und berichten, wie es mir das letzte Jahr so erging und auch wie erfolgreich die Therapie war...
Und auch dir danke!
Liebe Grüße
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07.02.2010 12:27 |
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Hallo vanii,
ja, das ist auch sicherlich für einige Forumsmitglieder oder stille Leser
ein Ansporn und ich finde es toll, dass mal zur Abwechslung ein positives
feedback kommt und nicht nur Berichte von Rückfällen.
Im übrigen denke ich schon, dass Dein Vater es toll findet, was
Du durchgezogen hast und planst - Männer können sich nicht immer
so öffnen und ihre inneren Gefühle nach außen kehren.....
So, nun aber Schluß.....ich wünsche Dir für Deine Pläne viel Erfolg
und dass Du alles gut "gebacken" kriegst!
Husch-husch - kehr in Dein Leben zurück
lg silvi
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07.02.2010 14:17 |
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ab-server-Foren: Essstörungen |
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