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| Schlechtes Gewissen besiegen-Problem! |
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Hallo ihr lieben!
Ich habe seit einigen Monaten eine 'leichte' Essstörung, was nun auch meine Mutti bemerkt hat. Wir haben stundenlange Gespräche gefürht, was mir natürlich auch sehr gut getan hat. Jetzt möchte ich unbedingt wieder zunehemen, was aber nicht so einfach ist:
Mein Problem ist, dass ich mich ständig mit den anderen vergleiche beim Essen. Und meine Mutter ist da wirklich ein schlechtes Vorbild: Sie ist selbst wirklich schlank und isst am Tag an die 1700 kcal, was ja wirklich nicht viel ist, oder?
Wenn wir beim Essen sitzen komme ich mir dann immer soo verfresen vor!
Ich weiß, dass ich zunehmen MUSS und dass ich dann eben mehr essen muss als Normalgewichtige, aber es ist so schwer, sich da NICHT mit anderen zu vergleichen und einfach nur zu essen..
Meine Mutter weiß von diesem Problem, aber sie sagt, es ginge hier ja nur um mich und ich solle einfach aufhören, auf andere zu achten.
Naja, ich würde mich freuen, wenn ihr euch dazu äußern würdet und mir eure Meinung sagt
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06.01.2010 09:43 |
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| Zitat: |
| Meine Mutter weiß von diesem Problem, aber sie sagt, es ginge hier ja nur um mich und ich solle einfach aufhören, auf andere zu achten. |
Deine Mutter hat recht.
| Zitat: |
| Jetzt möchte ich unbedingt wieder zunehemen, was aber nicht so einfach ist: |
doch, ist es.
Die Schwierigkeit besteht darin, mit den kranken Gedanken fertig zu werden, was aber durchaus losgelöst vom Essen bearbeitet werden kann.
und dieses "verfressen":
gesunden Menschenverstand einschalten, sich eben vor Augen halten, daß es nicht so ist.
Therapie beginnen, am Selbstwert arbeiten und Gefühle anders ausdrücken lernen.
__________________ Ein Grabstein für den ganzen Schlamassel und darauf gehört die Inschrift: "Menschheit, du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu."
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06.01.2010 10:34 |
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Hallo!
Danke für deine Antwort!
Ich weiß, dass meine Mutter Recht hat und habe das nun auch eingesehen.
Ich werd versuchen, diese, wie du sagst, 'kranken Gedanken' über Bord zu werfen und einfach zu Essen. Und zwar soviel, dass ich zunehme..
Augen zu und durch
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07.01.2010 08:58 |
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Vergiß aber bitte nicht, die Ursachen aufzuarbeiten und daran zu arbeiten.
Essen ist schön und gut, aber Dein Hauptaugenmerk sollte nicht auf irgendwelchen Essplänen liegen, sondern auf der Arbeit an Dir.
Vertrödel die Zeit und die Ressourcen nicht mit Grübeln über Kalorien, das muß nebenbei laufen.
Und das tut es auch, wenn man sich bewußt wird, daß das Essen eben nicht das Problem ist, sondern daß wir es uns nicht wert sind, uns notwendige, lebenserhaltende Dinge in ausreichendem Maße zuzuführen
__________________ Ein Grabstein für den ganzen Schlamassel und darauf gehört die Inschrift: "Menschheit, du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu."
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07.01.2010 10:02 |
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mir geht es da ähnlich schlimm wie dir zur zeit, liaxx.
ich vergleiche zur zeit auch wieder so extrem. das hindert mich natürlich total am eigenen essen und an der eigenen wahrnehmung, weil man sich nur mit andren vergleicht.
ich habe schon immer ganz arge probleme, wenn menschen kleiner wie ich sind und das sind sie in der regel und einfach dünner und am besten ebenfalls nicht viel zu sich nehmen.
ich versuche es auszuschalten dieses vergleichen, das schlechte gewissen, das gefühl man hat immer zu viel gegessen.man wird immer dicker sein wie andre.
aber es ist, wie wenn man dann erst recht eins reinngewürgt bekommt und dann kommen die negativen gefühle und gedanken mit doppelter wucht zu einem zurück.
langsam fressen sie mich auf. das macht einen doch wahnsinnnig!
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10.01.2010 14:15 |
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| Zitat: |
Original von troIl
dieses schlechte gewissen (deine mutter, deiner mutter) wirst du niemals besiegen. |
lol !
So ein Schwachsinn habe ich selten gelesen !.
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-Immer noch verknallt-
http://www.youtube.com/watch?v=OI68kBG1wFc
Revolutionary Road
Ich brauch Fentanyl !
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12.01.2010 20:54 |
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| Zitat: |
Original von /me?
Disclaimer: Der folgende Post richtet sich nicht an die TE.
| Zitat: |
Original von geistchen
Und das tut es auch, wenn man sich bewußt wird, daß das Essen eben nicht das Problem ist, sondern daß wir es uns nicht wert sind, uns notwendige, lebenserhaltende Dinge in ausreichendem Maße zuzuführen |
oder dass wir denken, wir wären es wert, dass uns andere rund um die Uhr füttern.... |
so hab ich das noch nicht gesehen.
Aber angesichts des oftmals hier herrschenden Egoismus,
denke ich,daß an Deiner Theorie mehr dran ist als an meiner.
__________________ Ein Grabstein für den ganzen Schlamassel und darauf gehört die Inschrift: "Menschheit, du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu."
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13.01.2010 08:35 |
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Vielleicht könnte Folgendes für euch interessant sein:
Vom Universitätsklinikum Heidelberg wurde ein Internet-Präventionsprogramm entwickelt, das hilft, Essstörungen früh zu erkennen und rechtzeitig zu unterstützen.
Das Programm heißt Es[s]prit ( www.ess-prit.de) und richtet sich an Personen, die ein erhöhtes Risiko haben, an einer Essstörung zu erkranken. Es beinhaltet Informationen über Essstörungen und eine wöchentliche Befragung mit Feedback. Auf der Homepage gibt es ein Forum, einen Online-Chat und Beratungsangebote. Die Teilnahme an dem Programm ist anonym und kostenlos.
lg
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28.01.2010 17:22 |
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ab-server-Foren: Essstörungen |
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