mehrfachdiagnosen

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    • Hallo mavis,

      ich denke, dass es daran liegt, dass man versucht, seinen Ängsten oder seinem Unwohlsein und schlussendlich der Realität zu entfliehen. Man fühlt sich für einen kurzen Moment besser, wenn man sich in dem Rauschzustand befindet. Für einige ist es dann das Essen oder Übergeben, das Betrunkensein oder das Gefühl beim Kaufen/ Stehlen, man könne sich alles nehmen, was man wollte.
    • So ähnlich sehe ich es auch. Nicht die Bulimie steht im Mittelpunkt, sondern die Person bzw. deren Psyche. Die ist gestört. Das meint: Verhalten, um in der Realität zurechtzukommen, das nicht normal ist. Normal ist, was die Mehrheit macht. Einer Person, die fehlende Liebe, fehlende Anerkennung, Traumata u. ä. auszugleichen hat, kann irgendeine oder mehrere Süchte zugleich "wählen" um zu überleben.
    • jetzt wisst ihr's ja.

      ich hab aber das gefühl, dass sich der grossteil meines denkens um die essstörung dreht. Kann man das als "Spezialinteresse" definieren? Müsste ich mir also nur andere interessen wählen, um von der essstörung wegzukommen? Ich hab so den gedanken, dass ich ohne essstörung gar nicht mehr leben könnte.
    • Hallo,
      ich kenne die Suchtverschiebung nur allzu gut..bzw verschiebt es sich teilweise (sehr viel alkohol + drogen statt Bulimie), inzwischen läuft es oft auch parallel. Ich weiß langsam nicht mehr weiter :(
      Überlege schon länger eine whatsapp-Gruppe zu suchen/gründen, um im Alltag (und damit in kritischen Situationen) direkt schreiben zu können..meint ihr das würde helfen, oder hätte jemand interesse?
      Liebe Grüße und alles Gute!