Sich Hilfe holen oder sich selber helfen?

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    • Sich Hilfe holen oder sich selber helfen?

      Hallo erst mal!

      Man hört ja ständig Sprüche wie: Wenn du auf die Person wartest, die dir das Laben retten kann, kuck in den Spiegel.
      Es ist ja auch so, dass jeder seine Probleme hat und die sind ihm auch wichtiger als die Probleme anderer. Und ich bin auch der Meinung dass ich die einzige Person bin die mir helfen kann. Man kann nicht ständig erwarten dass jmd einem die Hand reicht. Jeder hat mit seinen Problemen zu kämpfen und bräuchte selbst eine Hand.
      Doch es gibt auch die andere Variante mit der Therapie. Ehrlich gesagt habe ich schlechte Erfahrung damit. Meine aktuelle Therapeutin macht alles nur noch schlimmer indem sie Sachen wie " Eine Essstörung hat man ein Leben lang, du wirst es nie los, sowas wie überfressen ist normal" sagt. Sie redet mir solche Sachen ein, und in Momenten, wo ich schwach werde, kommen mir auch diese Sätze durch den Kopf, was mich wirklich in den Rüchfall treiben. Alles ist Kopfsache und ich bin mir sicher man kann eine ES überwinden. Aber ich halte es für behindert was Therapeuten machen. Was haltet ihr davon? Dürfen sie einem die Hoffnung wegnehmen und hoffnungslose einreden? Einreden, dass Überfressen normal ist? Bis man schließlich täglich FAs hat, weil es einem eingeredet wurde, dass es ja "normal" ist? Ich will wissen mit welcher Methode ihr bessere Erfahrungen habt. SELBSTHILFE odef THERAPIE? :?:
    • Nein eigentlich nicht. Ich habe mich Jahre lang intensiv mit Gründen, Heilung etc beschäftigt und alles wurde nur noch schlimme. Vor kurzem habe ich meine Gedanken vor einer Fressattacke analysiert und es waren die Worte meiner Therapeutin. So fing ich an, darüber nachzudenken, ob ich mit der Zeit angefangen habe mir alles nur noch einzubilden. Ja, entschuldigung " unproffessionell". Doch wenn man sich manche Kliniken und Therapeuten unter die Luppe nimmt.... kommt wirklich nur Schlechtes raus. Ich bin hier nicht um zu diskutieren. Meine Frage war ja schlie
    • Red es dir nur schön.
      Alle Kliniken und Therapeuten sind scheiße (jaja, ich weiß, du hast nicht gesagt "alle", aber deine Einstellung denen gegenüber ist aufgrund einer Therapeutin mit der d "schlechte" Erfahrungen gemacht hast, total im Arsch)
      und deine Therapeutin ist schuld, dass du nicht gesund werden kannst.
      Wie angenehm easy!
      Du kannst dir doch gar nicht helfen.

      Und wie alt bist du nun? 14?
    • Du scheinst echt außergewöhnlich blöd zu sein!
      Sinn einer Therapie ist es nunmal, Ursachen für die Erkrankung zu finden und diese zu bearbeiten.
      Was willst du hören?
      Tipps, damit du nicht mehr kotzen musst?
      Meine Güte, bist du naiv. Doch noch 13...
    • Das ist mir schon klar. Tu nicht so als würdest du alles wissen. Ich war schon in zu vielen Therapien und habe genug Erfahrung und weis auch einiges. Aber seit Jahren höre ich immer die gleichen Gründe und bin der Meinung, dass es langsam schon reicht und man an der jetzigen Situation arbeiten soll. Wenn man Jahre lang die Vergangenheit so intensiv analysiert...sorry aber das ist auch nicht toll und auch nicht die Lösung. Und nach vielen Jahren kann ich nur sagen, dass die einzige Lösung ist wieder ins Leben einzusteigen. Sich wieder auf Anderes konzentrieren und im privaten, sozialen, beruflichen Bereich was erreichen. Die Vorteile wären dann, dass man ein besseres Selbstwertgefühl bekommt, stolz auf sich ist und die Gedanken nicht immer beim Essen sind. Und die Hoffnung und Glück in anderen Lebensbereichen finden, statt in Diäten, die uns Hoffnung geben, uns stolz machen und uns einen besseren Selbstwertgefühl schenken. Daran sollten die Therapeuten mit einem arbeiten( meine Meinung). Ich sehe es folgenderma
    • ich sehe es folgendermaßen: die Therapeuten sagen einem: Essen ist wie eine Sehnsucht, Ersatz, Betäubung der Gefühlen etc.
      und dann verbringt man seine ganze Zeit mit dem Gedanken: Was ersetze ich mit dem Essen? Welche Gefühle würde ich nicht ertragen können? Wonach sehne ich wirklich?
      Und das hat man ständig im Kopf. Und eine Essstörung entsteht, meiner Meinung nach, wenn man ständig ans Essen denkt. Und dann vernachlässigt man alles andere und ist im Grübeln gefangen. Und nein, ich schiebe die Schuld nicht auf Therapeuten. Meine Essstörung fing von sich selbst an. Nach Jahren habe ich sie wieder im Griff bekommen. Dann besuchte ich wegen einer anderen Sache einen Therapeuten und das Thema essen wurde langsam wieder Thema obwohl ich es noch in Griff hatte. Und dann, als ich anfing daran zu arbeiten.... hat sich alles extrem verschlechtert, sodass ich in alles Bereichen langsam absturze. Um etwas wieder auf die Reihe zu kriegen muss man seine ganze Einstellung ändern, mit dem Unterbewustsein arbeiten usw. Das ist ebenso eine Lösung. Nach Gründen suchen ist ja selbstverständlich in Ordnung, doch nicht zu intensiv, dass man nichts anderes im Leben sieht.
      Wahrscheinnlich bist du 13, da eine schlaue Person nicht jeden gleich verbal angreift, und nicht gleich Vorurteile macht, über jmd den er nicht einmal kennt. Du scheinst mit allen und jedem ein Problem zu haben. Nicht wahr? Vielleicht solltest du es einfach sein lassen, wirst dann auch entspanter und zufrieden und hättest solche Foren nicht mal nötig. Ist gar nicht böse gemeint.