Gibt es noch Hoffnung

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    • Gibt es noch Hoffnung

      hallo,
      habe Seide leider schon seid ca.20 Jahren ne ES. Mischung Bulimie und Magersucht. Wobei naja eigentlich Erbrechen wenn möglich alles was reingeht.sofort. Leider! Im Moment hab ich beruflich viel Stress und wenn ich was esse somit nicht sofort die Möglichkeit zu Erbrechen. Ich hab in letzter Zeit für mich zuviel zugenommen. Ich bin mit den Jahren irgendwie klargekommen(besser eher arrangiert) mit der ES. Aber jetzt gerade garnicht. Möchte doch so gerne wieder ein normales essverhalten haben.,hab nur keinen Plan nach so vielen Jahren wie das gehen soll. Hatt jemand einen Rat. Oder selber solange ES gehabt und es noch geschafft?
      Über Antworten wäre ich dankbar. Gruß
    • Mir geht es genauso. Magersucht seit 20 Jahren.

      Glaube schon, dass es Leute gibt, die nach 20 Jahren noch gesund werden. In meinem Fall kann ich mir das aber nicht vorstellen. Der Selbsthass ist zu groß. Ich habe es verdient, so zu 'leben'. Wenn ich die Esstörung nicht hätte, hätte ich mich schon längst umgebracht.

      Ob eine Therapie Erfolg hat, wird wohl insbesondere auch vom Verfahren abhängen. Hat hier jemand Erfahrung mit der "Intensiven Psychodymanischen Kurzzeittherapie" (ISTDP)? Habe darüber gelesen (das meiste ist aber auf Englisch). Finde ich ganz interessant...
      Würde mich so eine Therapie aber nie trauen.
    • Noch ein Nachtrag: Du solltest es in jedem Fall probieren und dir professionelle Hilfe holen!! War gestern ziemlich depri (wohl kein Wunder nach 20 Jahren). Wir müssen einfach den Mut aufbringen, nach Hilfe zu fragen außerhalb dieses Forums. Hier schreibt kein Gesunder.
    • Man wird ja nicht "gesund" oder "geheilt" wie von einem Schnupfen oder einem Infekt. Alle Bakterien weg, ein paar Tage Erholung und **schwupps** ist man wieder gesund. Ich bin heute nach vielen vielen Jahren weitestgehend symptomfrei, habe vielleicht gelernt mit dem ein oder anderen Problem anders, achtsamer umzugehen. Hierzu waren einige Theras sowohl amb. als auch stat. auf meinem Weg und natürlich der Kontakt zu vielen Betroffenen. Und ich habe noch nirgends anders so wundervolle Menschen kennengelernt und Emphathie bekommen wie in manchen Foren. lg