Neuroradiologisches Institut der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am MainGehirnveränderungen bei Anorexia nervosaDas Neuroradiologischen Institut der Universitätsklinik Frankfurt führt eine Studie bei Mädchen und jungen Frauen im Alter von 14 bis 25 Jahren durch, die an Anorexia nervosa erkrankt sind. Die Studie ist von der Ethikkommission der Universität Frankfurt akzeptiert und in keiner Weise gesundheitsschädlich. Es werden keine Medikamente gegeben, keine potenziell schädliche ionisierende Strahlung angewandt und es werden keine Blutentnahmen vorgenommen. Die Untersuchungen erfordern kein Kontrastmittel. Die Studie findet im Brain Imaging Center statt, welches neurowissenschaftliche Forschung im Bereich der Magnetresonanztomographie (MRT) und der Magnetresonanzspektroskopie durchführt. Bisherige Studien konnten bei Anorexia nervosa Gehirnveränderungen in neuroradiologischen Untersuchungen nachweisen. Die Ursachen der Gehirnveränderungen und die ihnen zugrunde liegenden Stoffwechselstörungen sind noch nicht geklärt. Daher möchte unsere Arbeitsgruppe spezielle Magnetresonanz (MR)-Untersuchungen bei Patientinnen und vergleichend an einem gesunden Kollektiv junger Mädchen durchführen, die einen tieferen Einblick in krankheitsbedingte Veränderungen des Gehirns gestatten. Die speziellen MR-Methoden bilden das Hirngewebe in bestimmter Weise ab, welche Rückschlüsse auf eventuelle Veränderungen der Hirnsubstanz zulassen.
Was ist nötig: Es ist keinerlei Vorbereitung nötig, die Teilnehmerinnen können normal ihre Mahlzeiten einnehmen. Die Untersuchung findet in einer MR-"Röhre" statt, sie ist relativ laut, so dass Ohrstöpsel benötigt werden. Insgesamt muss die Untersuchte 35 Minuten ruhig liegen. Das ist auch schon alles. Platzangst sollte die freiwillige Teilnehmerin nicht haben. Wir können eine CD mit Abbildung des Gehirns aushändigen, eine genaue Hirndiagnostik ist allerdings anhand der Untersuchung nicht möglich. Leider stehen uns auch keine Mittel zur Verfügung, um die Teilnehmerinnen zu entschädigen.
Kontakt: Dr. Elke Hattingen Neuroradiologisches Institut der JW Goethe Universität Frankfurt am Main 60528 Frankfurt 069-63015462
Letzte Änderung: 05/2008
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